Ist es das Wert?

Tarifvertrag Tages- und Wochenzeitungen Textbeiträge pro 1.000 Anschläge: Euro 253,– Der Durchschnitt, den ich pro 1.000 Anschläge von der bereits erwähnten Presse-Agentur bekomme: Euro 8,53. Das ist doch nur mehr noch zum Heulen, oder?

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[Montag, 20061016, 19:29 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Arbeiterkammer testet „Musikdownloads”

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat im Auftrag der Arbeiterkammer (AK) neun gängige Online-Musikanbieter getestet. Wider meinen Erwartungen ist der Test durchaus gelungen und praxisnah, auch wenn sich mir bei manchen „allgemein verständlichen” Formulierungen die Zehennägel aufrollen. Die Macher der Studie haben die Problematik von mit DRM verseuchter Musik in zwei Punkten treffend zusammen gefasst:

  • KonsumentInnen, die digitale Produkte nutzen, sind mit einer Vielzahl an einschränkenden Verhaltensregeln konfrontiert.
  • In der Online-Musikwelt ist meist nicht mehr auf den ersten Blick erkennbar, welche konkrete Gegenleistung dem eingesetzten Geldbetrag gegenübersteht.
Vor allem das PDF „Musikdownload: Musikdienste im Internet” ist sehr lesenswert. Gefehlt hat mir einzig ein Hinweis auf die große Problematik der „Backups”. Passt man nicht auf wie ein Haftelmacher, dann kann es sein, dass die teuren Musikdownloads nach einem Neuaufsetzen des Rechners nur mehr digitaler Ballast auf dem Rechner sind. Musikdownloads: Außer Spesen nix gewesen?

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[Montag, 20061016, 19:27 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Absagen

Über acht IT-Termine hätte ich diese Woche berichten können. „Interessant” waren für meine Kunden genau NULL. Jup. Nix, nada, nihil. Weder der IE7, noch SOA - Service Orientierte Architektur, digitale Signatur, … Na gut, sieben Absagen hab ich bereits verschickt, einen Event besuche ich, weil er mich persönlich interessiert. Es kotzt mich an, von Leuten abhängig zu sein, die eine interessante/gute IT-Meldung nicht mal dann erkennen, wenn sie im rosa Tütü vor ihnen tanzt und „Ich bin eine interessante IT-Meldung” singt.

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[Montag, 20061016, 12:21 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Internet Explorer 7? Uninteressant!

Nach der Verdrängung des Netscape Navigators im Browserkrieg der 90er des letzten Jahrhunderts ist der Internet Explorer von Microsoft heute der meistgenutzte Browser im World Wide Web, auch wenn er laut aktuellen Zahlen (82,1 Prozent) mittlerweile Marktanteile verloren hat.

Im Herbst 2001, kurz nach der Veröffentlichung der Version 6.0 wurde das Entwicklerteam um den Internet Explorer bei Microsoft aufgelöst. Mitte Februar 2005 ließ Microsoft-Gründer Bill Gates auf der RSA Conference verlauten, dass es nun doch eine eigenständige Version 7 des Internet Explorer geben werde – vermutlich aufgrund des fallenden Marktanteils durch den Aufstieg des Firefox-Browsers.
Klingt doch nach einer geilen Geschichte, oder? David gegen Goliath, Microsoft wird durch einen Open Source Browser gezwungen, ein Produkt weiter zu entwickeln. Ein Thema, das auch Österreich-, Krone- und Kurierleser verstehen würden, setzten die doch den Internet Explorer mit „dem Internet” gleich. Da würde man doch annehmen, dass die Veröffentlichung der neuen Version ein Medienecho finden würde. Denkste! Für eine große österreichische Presse-Agentur ist das absolut uninteressant. Na gut, dann halt nicht. Werden bei Veröffentlichung des IE 7 wieder die Meldungen der germanischen Agenturen durchgeschleust - ist sicher billiger (obwohl bei den Honoraren kaum Vorstellbar) und einen Österreichbezug sowie umfassende Hintergrundinformationen braucht eh keiner.

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[Montag, 20061016, 11:52 | permanent link | 0 Kommentar(e)