„Leyrers Online Pamphlet“ ist die persönliche Website von mir, Martin m³ Leyrer. Die hier veröffentlichten Beiträge spiegeln meine Ideen, Interessen, meinen Humor und fallweise auch mein Leben wider.
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Sonntag, 27 Mai 2007

Radio ORANGE 94.0 - netwatcher

Nachdem ich Daniela List vom Radio Netwatcher Team im Rahmen eines Microsoft Presse-Stammtisches kennengelernt habe und wir ins Plaudern gekommen sind, habe ich jetzt ein paar mal in die Sendung und deren Archive hinein gehört. Eine interessante Sendung, abseits des „Flatscreen, Handy, Digitalkamera, Spielekonsole” IT-Themen, die man in den anderen Medien aufgetischt bekommt. Wie nicht anders zu erwarten, hab ich auch einige Kritikpunkte gefunden. ;) Da ist zum einen das leidige Thema „Medienflash”, übernommen vom Radio Frei/Nowosti Kollektiv aus Deutschland. Und so hört er sich auch an. Da wird piefkeneselt, dass es einem die Schuhe auszieht. Ein Beispiel gefällig? Gerne. Deutsche Sprecherin versucht sich an „Amazon”. Und so klingt das bei Amazon-Gründer Jeffrey T. Bezos (Herausgeschnitten aus dem Podcast „A Conversation with Jeff Bezos” aus dem Jahre 2006). Liebe Daniela, lieber Manfred, BITTE sucht Euch eine andere Quelle für die IT-Newsübersicht, die Germanen sind im österreichischen Radio wirklich nicht auszuhalten. Das zweite Problem habe ich mit einer Aussage, die Chris Jeitler von der Linuxwochen-Organisation in der Sendung vom 25.05.2007 getätigt hatte und die unwidersprochen blieb. Hr. Jeitler meinte nämlich sinngemäß, dass ONUs mit einer Linux-Distribution besser bedient wären, weil da ja schon alle Treiber dabei wären, während man mit Windows erst mühsam alle Treiber zusammensuchen muss, bevor alles funktioniert. (Den O-Ton findet Ihr in der Aufzeichnung ab ca. Minute 29:14). Wo kam hier der Aufschrei der Moderatoren? Sollten solche Aussagen von Redakteuren nicht kritisch hinterfragt werden? Bei all meiner Sympathie für Linux und meiner „leichten” Skepsis hinsichtlich Windows und speziell Vista, aber diese Aussage von Chris Jeitler war/ist so nicht korrekt. Mit 11.700 Gerätetreibern deckt Microsoft unter Vista schon relativ viele Geräte ab, vor allem, wenn es sich um ältere Geräte handelt. Treiber für neuere Geräte, wie die aktuellen Grafikkarten, etc. sind auf der Vista-DVD nicht drauf, weil da die Hersteller erst nach dem Consumer-Launch Ende Jänner 2007 ihre Treiber ausgeliefert haben, bzw. – wie im Falle eines Grafikkartenherstellers – da erst begonnen haben, die Treiber zu programmieren. Mittlerweile stehen die Chancen aber gut, dass man für aktuelle Hardware auch einen Vista-Treiber bekommt. Dass aber beispielsweise 1,5 Jahre alte PDAs von ihren Herstellern keine Vista-Treiber verpasst bekommen, steht auf einem anderen Blatt. Und unter Linux? Da ist die Situation weiterhin durchwachsen. Ältere Hardware, HW, deren Spezifikationen freigegeben oder Reverse-Engineered wurden, wird wunderbar unterstützt. Wer aber beispielsweise HW-beschleunigte Grafik haben will, muss zu binären Treibern der Grafikkarten-Herstellern greifen, deren Installation zwar mittlerweile schon recht gut klappt, einen ONU aber immer doch vor Probleme stellen kann. Was ist mit Hardware, deren Spezfikation nicht offen liegt? Hab ich so ein Trum in meinem Rechner, tut sich unter Linux zumeist gar nix (Winmodems oder Intels neues Turbo Memory, etc.). Im Treiber-Bereich schenken sich Linux und Vista nichts. Auf beiden Plattformen kann man Probleme bekommen. Das als Pro-Linux Argument heranzuziehen ist IMHO einfach nur falsch. Wenn ich meine persönliche Vista-Experience heranziehe, so kann ich derzeit nur die Empfehlung aussprechen, entweder auf XP zu bleiben, oder zu einer brauchbaren Linux-Distribution zu wechseln. Und nur so am Rande: Vista ist seit 2003 ein Thema, RTM war Anfang November 2006, Ende November 2006 war Vista für Unternehmen verfügbar und seit Ende Jänner 2007 auch für den Normalverbraucher. Und was meint Nvidia derzeit zum Thema Vista-Treiber:

These NVIDIA Windows Vista drivers are under development. This version is not fully optimized for full 3D performance and may not include all available features available on different operating systems.

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[Sonntag, 20070527, 18:25 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Radio ORANGE 94.0 - netwatcher

Nachdem ich Daniela List vom Radio Netwatcher Team im Rahmen eines Microsoft Presse-Stammtisches kennengelernt habe und wir ins Plaudern gekommen sind, habe ich jetzt ein paar mal in die Sendung und deren Archive hinein gehört. Eine interessante Sendung, abseits des „Flatscreen, Handy, Digitalkamera, Spielekonsole” IT-Themen, die man in den anderen Medien aufgetischt bekommt. Wie nicht anders zu erwarten, hab ich auch einige Kritikpunkte gefunden. ;)

Da ist zum einen das leidige Thema „Medienflash”, übernommen vom Radio Frei/Nowosti Kollektiv aus Deutschland. Und so hört er sich auch an. Da wird piefkeneselt, dass es einem die Schuhe auszieht. Ein Beispiel gefällig? Gerne. Deutsche Sprecherin versucht sich an „Amazon”. Und so klingt das bei Amazon-Gründer Jeffrey T. Bezos (Herausgeschnitten aus dem Podcast „A Conversation with Jeff Bezos” aus dem Jahre 2006).
Liebe Daniela, lieber Manfred, BITTE sucht Euch eine andere Quelle für die IT-Newsübersicht, die Germanen sind im österreichischen Radio wirklich nicht auszuhalten.

Das zweite Problem habe ich mit einer Aussage, die Chris Jeitler von der Linuxwochen-Organisation in der Sendung vom 25.05.2007 getätigt hatte und die unwidersprochen blieb. Hr. Jeitler meinte nämlich sinngemäß, dass ONUs mit einer Linux-Distribution besser bedient wären, weil da ja schon alle Treiber dabei wären, während man mit Windows erst mühsam alle Treiber zusammensuchen muss, bevor alles funktioniert. (Den O-Ton findet Ihr in der Aufzeichnung ab ca. Minute 29:14).

Wo kam hier der Aufschrei der Moderatoren? Sollten solche Aussagen von Redakteuren nicht kritisch hinterfragt werden? Bei all meiner Sympathie für Linux und meiner „leichten” Skepsis hinsichtlich Windows und speziell Vista, aber diese Aussage von Chris Jeitler war/ist so nicht korrekt.
Mit 11.700 Gerätetreibern deckt Microsoft unter Vista schon relativ viele Geräte ab, vor allem, wenn es sich um ältere Geräte handelt. Treiber für neuere Geräte, wie die aktuellen Grafikkarten, etc. sind auf der Vista-DVD nicht drauf, weil da die Hersteller erst nach dem Consumer-Launch Ende Jänner 2007 ihre Treiber ausgeliefert haben, bzw. – wie im Falle eines Grafikkartenherstellers – da erst begonnen haben, die Treiber zu programmieren. Mittlerweile stehen die Chancen aber gut, dass man für aktuelle Hardware auch einen Vista-Treiber bekommt. Dass aber beispielsweise 1,5 Jahre alte PDAs von ihren Herstellern keine Vista-Treiber verpasst bekommen, steht auf einem anderen Blatt.
Und unter Linux? Da ist die Situation weiterhin durchwachsen. Ältere Hardware, HW, deren Spezifikationen freigegeben oder Reverse-Engineered wurden, wird wunderbar unterstützt. Wer aber beispielsweise HW-beschleunigte Grafik haben will, muss zu binären Treibern der Grafikkarten-Herstellern greifen, deren Installation zwar mittlerweile schon recht gut klappt, einen ONU aber immer doch vor Probleme stellen kann. Was ist mit Hardware, deren Spezfikation nicht offen liegt? Hab ich so ein Trum in meinem Rechner, tut sich unter Linux zumeist gar nix (Winmodems oder Intels neues Turbo Memory, etc.).
Im Treiber-Bereich schenken sich Linux und Vista nichts. Auf beiden Plattformen kann man Probleme bekommen. Das als Pro-Linux Argument heranzuziehen ist IMHO einfach nur falsch.

Wenn ich meine persönliche Vista-Experience heranziehe, so kann ich derzeit nur die Empfehlung aussprechen, entweder auf XP zu bleiben, oder zu einer brauchbaren Linux-Distribution zu wechseln.

Und nur so am Rande: Vista ist seit 2003 ein Thema, RTM war Anfang November 2006, Ende November 2006 war Vista für Unternehmen verfügbar und seit Ende Jänner 2007 auch für den Normalverbraucher. Und was meint Nvidia derzeit zum Thema Vista-Treiber:
These NVIDIA Windows Vista drivers are under development. This version is not fully optimized for full 3D performance and may not include all available features available on different operating systems.

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[Sonntag, 20070527, 17:25 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Finnland: Umgehung des DVD-Kopierschutzes legal

Es war ja zu erwarten und einer der „Schwachpunkte” der österreichischen Urheberrechtsnovelle 2003 sowie deren europäischen Grundlage, der „Richtlinie 2001/29/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Mai 2001 zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft”. Dort heißt es nämlich (sinngemäß), dass wirksame technische Maßnahmen (Kopierschutz) nicht umgangen werden dürfen. Es hat sich aber niemand von den Gesetzesmachern soweit aus dem Fenster gelehnt und den Begriff „wirksam” genau definiert. In Finnland hat nun die Rechtsanwaltskanzlei Turre Legal für Ihren Mandanten Mikko Rauhala einen Prozess durchgefochten und gewonnen, in dem klar festgestellt wurde, dass das Content Scrambling System (CSS), welches als Kopierschutz von DVDs eingesetzt wird, nicht „wirksam” ist. Das finnische Gericht argumentierte, dass sich Konsumenten mittlerweile zahlreiche „Umgehungsprogammme” über das Internet herunterladen können und auch einige Betriebssysteme mittlerweile mit dieser Software ausgeliefert werden und somit die Effektivität dieses Kopierschutzes nicht mehr gegeben ist. Mikko Välimäki, Verteidiger von Rauhala, legt auf den Urteilsspruch noch einen drauf: „Das Urteil dieses Gerichts kann in ganz Europa angewendet werden, da das Wort „wirksam” direkt aus der EU-Direktive stammt. Weiters kann dieses Urteil auch auf Blu-Ray und HD-DVD angewendet werden, da es nicht technologie-Abhängig ist”. „Quot erat expectandum”, kann ich da nur sagen. Schon bei der Einführung der Urheberrechtsnovelle ist mir diese Formulierung aufgefallen. Schön, dass sich nun auch wer gefunden hat, der diese auch ausgenutzt. Schon zu den C-64 Zeiten Ende der 80er war es klar, dass es keinen 100%tigen Kopierschutz gibt, außer nicht zu veröffentlichen. Bis jetzt ist noch jeer Kopierschutz/DRM-System geknackt worden. Vielleicht kommen jetzt endlich die Abgeordneten auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene drauf, dass sie den Lobbyisten der Content-Industrie nicht alles glauben und mehr auf die Wunsche und Bedürfnisse ihrer Wähler hören sollten.

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[Sonntag, 20070527, 16:57 | permanent link | 0 Kommentar(e)


GeoNames - Wiki für Geodaten

Brauchst Du eine Datenbank, in der man einen Ortsnamen einwirft und dann die Long/Lat Daten zurück bekommt? Hättest Du die Daten gerne über ein WebAPI (Rest) und herunterladbar? Und Du möchtest den Datenbestand auch noch mit Deinen daten erweitern? Dann wirf doch einen Block auf GeoNames. GeoNames aggregoert die Daten aus einer vielzahl von Quellen. Zu den Nutzern gehören schon jetzt bekannte Unternehmen wie Microsoft oder LinkedIn. GeoName erkennt nach eigenen Angaben 8,5 Mio. Toponyme für 6.5 Mil. echte Lokationen mit 2 Mio. akternativen Namen in 200 Sprachen. Zu den Daten, die der Dienst kostenlos anbietet gehören neben den Koordinaten auch Postleitzahl, Bevölkerungszahlen, Höhenangaben und die Zeitzone. Was mich persönlich überrascht hat: Im Gegensatz zu vielen anderen „web 2.0” Diensten erstreckt sich das Datenmaterial auch über die US-Grenzen hinaus. Sogar die Donauinsel findet sich. Via TechChrunch.

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[Sonntag, 20070527, 16:02 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Google-Bildersuche: Bitte nur Gesichter

Sucht man in der Bildersuche von Google nach „Paris” findet man eine bunte Mischung von Bildern der Stadt und der Hotel-Erbin. Google Bildersuche Möchte man – aus welchen Gründen auch immer – nur Gesichter und keine Fotos der Stadt haben, so kann man ab sofort den neuen Parameter

&imgtype=face
an die URL in der Adressleite anhängen. Und schon ist das Suchergebnis auf Fotos beschränkt. Google Gesichtersuche Hier dürfte die Software von Neven Vision, die Google im August 2006 gekauft haben, zum Einsatz kommen.

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[Sonntag, 20070527, 15:39 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Google-Bildersuche: Bitte nur Gesichter

Sucht man in der Bildersuche von Google nach „Paris” findet man eine bunte Mischung von Bildern der Stadt und der Hotel-Erbin.

Google Bildersuche

Möchte man – aus welchen Gründen auch immer – nur Gesichter und keine Fotos der Stadt haben, so kann man ab sofort den neuen Parameter
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an die URL in der Adressleite anhängen. Und schon ist das Suchergebnis auf Fotos beschränkt.

Google Gesichtersuche

Hier dürfte die Software von Neven Vision, die Google im August 2006 gekauft haben, zum Einsatz kommen.

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[Sonntag, 20070527, 14:39 | permanent link | 0 Kommentar(e)