„Leyrers Online Pamphlet“ ist die persönliche Website von mir, Martin m³ Leyrer. Die hier veröffentlichten Beiträge spiegeln meine Ideen, Interessen, meinen Humor und fallweise auch mein Leben wider. The postings on this site are my own and do not represent the positions, strategies or opinions of any former, current or future employer of mine.
Hinterzimmer-Verhandlungen im Europäischen Paralemtn haben dazu geführt, dass eine neue „Drei Versuche und Du bist Draußen” Regelung im Rahmen eines neuen Telekom-Gesetztes verabschiedet werden soll. Diese Regelung würde dazu führen, dass die Internetprovider (Internet Service Provider, ISP) jeden vom Internet trennen müssten, der dreimal BESCHULDIGT (nicht (!) überführt) wurde, Urheberrechtsverletzungen über das Internet begangen zu haben.
Sollte dieses Gesetzt verabschiedet werden, hätten Europäer (und damit auch Österreicher) nur noch solange Zugang zu dem Netz, dass u.a. Redefreiheit, Versammlungsfreihet, Pressefreiheit, Kommunikation mit der Familie, Zugriff auf e-Government Angebote, e-banking uvm. bietet, solange sie nicht dreimal ohen Beweise beschuldigt wurden, Musik, Videos oder Software ohne „Erlaubnis” herunter geladen zu haben.
Ich schließe mich daher dem Aufruf von La Quadrature du Net aus Frankreich und der Open Rights Group in Grossbritanien sowie netzpolitik.org an und rufe alle meine Leser dazu auf, ihre MdEPs und deren Assistenten zu kontaktieren. Informiert sie darüber, dass die Änderungsvorschläge zum „Telekommunikationspaket” gefährlich für die Freiheit der Nutzer sind und die Netzneutralität schädigen.
Macht Eurem Gesprächspartner klar, dass Ihr aus seinem Wahlkreis kommt. Verschwendet zunächst keine Zeit mit Abgeordneten, die nicht aus Eurem Wahlkreis kommen.
Laut La Quadrature du Net haben die beiden österreischischen Abgeordneten im IMCO-Ausschuss, Wolfgang Bulfon (SPÖ) und Othmar Karas (ÖVP), FÜR die Änderungen gestimmt. Dieser wären meiner Meinung nach als Erste zu kontaktieren.
Auch im Rahmen der ISPA Informationsveranstaltung über die Neugestaltung des EU-Rechtsrahmens hat sich Hr. Karas anscheinend nicht zu den oben genannten „Ändeurngen” geäußert. Wohingegen laut futurezone Hannes Swoboda, Delegationsleiter SPÖ sowie stellvertretender Vorsitzender der Fraktion der Sozialdemokratischen Partei Europas, anscheinend nicht weiß, wie sein Kollege Bulfon im Ausschuss abgestimmt hat.
Bittet sie ihren MdEP, die Änderungsvorschläge abzulehnen, die sich auf IP-Rechte beziehen – die haben im Telekom-Paket nämlich nichts zu suchen.
Weiters müssen alle MdEPs kontaktiert werden, damit sie im September gegen die Änderungen stimmen, falls diese doch am 7. Juli in den Komitees beschlossen werden.
Informationen, Adresslisten der MdEPs und vorgefertigte Texte gibt es bei Mobilisation Paquet-Telecom.
Eine Liste der österreichischen Abgeordneten im Europaparlament gibt es entweder wieder bei La Quadrature du Net oder beim Informationsbüro des Europäischen Parlaments für Österreich
Mehr Infos:
„Whoah whoah whoah! Wait! Whatareyoudoing?”
 ,
Clyde looked up from the screen. „There was a BIOS error, I’m just going to clear it to bring this server back online.” He was second guessing himself at this point because of the senior tech’s reaction. „I mean, right?” he added.
„Just give me a minute. Don’t touch anything.”
Clyde stood motionless while the senior tech retrieved a clipboard. As he returned, he flipped through a few pages and sighed. „This change request doesn’t specify any keyboard activity, let alone any authorization for us to use the keyboard. And further…” he paused for a minute. „Wait here a sec. Don’t touch anything.”
Moments later, the senior tech returned with a printout. In big bold letters, the heading read „INTWEBSRV017.” His eyes scanned the page briefly. When he found what he was looking for, he pointed it out to Clyde. „See, here it says this is a hands-off server. Any actions not specifically authorized in a change request requires a separate change request with approval from a Senior Manager.”
The young tech was aware of all of the red tape and approvals that were required for most changes, but this was different. It was a BIOS error that required a single keystroke to clear, and he couldn’t imagine anyone having a problem with it. He tried to cautiously argue his point without denigrating The Process. „Well, the change request does say that we’re responsible for rebooting the computer. Surely pressing F1 falls under that… and regardless-”
„NO,” the senior tech emphatically interrupted. „I just said that we’re not authorized for this! You think that it’s safe to just make The Process up as you go? Without The Process, we have nothing. The Process Be Praised!”
Defensively, the junior tech replied „No, you’ve got me wrong! I’m not saying that we do anything without the appropriate change request form signed in triple-triplicate, I’m just saying that it should be assumed that rebooting the computer means that we can clear this BIOS error.”
„Look, I understand it sounds a little backwards, but we can not deviate from The Process.”
…
Microsoft Deutschland hat laut heise.de gemeinsam mit der Ludwigs-Maximilians-Universität München (LMU) für die Microsoft-Simulationsplattform Internet Risk Behaviour Index (IRBI) eine Reihe von Trainings-Szenarien für „IT-Sicherheit” entwickelt.
Abgesehen davon, dass es keine „Internetseiten” gibt, ist diese „Plattform” meiner bescheidenen Meinung nach aus folgenden Gründen nicht geeignet, um „Nutzer für Gefahrensituationen zu trainieren”:
Man muss ein Plugin eine Drittherstellers nachinstallieren („Silverlight” – Wer die gefälschten Codec-Downloads ()”Bitte klicken Sie hier, um eine neue Version des Codecs herunterzuladen” auf div. Seiten kennt, weiß, was ich meine. ONUs klicken auf alles.)
Der Test ist nur für Windows und Mac OS X verfügbar (ich dachte MS ist so stolz drauf, dass Silverlight auhc für Linux zur Verfügung steht ?)
Man muss im Firefox eine Noscript-Ausnahme herstellen
Der Test erfordert eine Registrierung (wozu eigentlich?)