„Leyrers Online Pamphlet“ ist die persönliche Website von mir, Martin m³ Leyrer. Die hier veröffentlichten Beiträge spiegeln meine Ideen, Interessen, meinen Humor und fallweise auch mein Leben wider. The postings on this site are my own and do not represent the positions, strategies or opinions of any former, current or future employer of mine.
Und es wird auch viel getan, um diese Position abzusichern. Zum einen werden Gesetze verabschiedet, um den Betrieb des A minus Trust (A-Trust) Zertifizierungsdienstes zu gewährleisten, auch wenn die Firma in Konkurs geht (hängen schließlich auch die Signaturen der Ministerien, … daran), zum anderen wird die Handy-Signatur erfunden, weil sich die Karten offensichtlich nicht durchsetzten.
Und das alles für für jene fünf Prozent der Behördenkontakte, die österreichweit bürgerkartenfähig sind, also rund ein (1) Anwendungsfall pro Bürger alle 2 1/2 Jahre. Ja, so sieht nämlich die Realität des e-Government in Österreich aus. Da wird ein riesen Tam-Tam gemacht und wir dürfen über die e-Card sogar dafür zahlen und wirklich nutzen können wir diese Bürgerkartenfunktion alle zwei bis drei Jahre.
Das liegt natürlich auch daran, wie diese Bürgerkartenfunktion (weil eine „Bürgerkarte” per se gibt es nicht), in Österreich eingesetzt wird. Und zwar als simpler, maschinenlesbarer Personalausweis für Funktionen, die dem Staat nicht „weh tun”.
Dort wo die Bürgerkartenfunktion für den Bürger wirklich einen Vorteil und dem Staat einen „Nachteil” oder zumindest mehr Aufwand verursachen würde, wird sie nämlich (und ich behaupte mal ganz bewusst) nicht eingesetzt. Nämlich dort, wo es die Hemmschwelle für eine Partizipation der Bürgerinnen und Bürger senken würde.
Beispiel 1: Sammeln der Unterstützungserklärungen bei Wahlen
Hier müssen die wahlwerbenden Parteien je nach Bundesland 100 bis 500 Unterstützungserklärungen einreichen, um bei der Wahl antreten zu können. Diese müssen unter anderem mit einer Bestätigung versehen sein, dass die eigenhändige Unterschrift der in der Unterstützungserklärung genannten Person entweder vor der Gemeindebehörde geleistet wurde oder gerichtlich oder notariell beglaubigt ist.
Das schreit doch förmlich nach einer Anwendung, welche die Bürgerkartenfunktion verwendet. Die in der Erklärung genannte Person muss am Stichtag in der Wählerevidenz eingetragen und wahlberechtigt sein – das kann doch mit all den Registern (ZMR, Wählerevidenz) in AT kein Problem sein.
Aber hier dürften die Verantwortlichen wohl zurückschrecken. Man will es doch neuen Gruppierungen wie etwa der Piratenpartei nicht zu einfach machen, bei Wahlen anzutreten.
Beispiel 2: Parlamentarische Bürgerinitiative
Es musste zum Beispiel der Arbeitskreis zur Vorratsdatenspeicherung (AKVorrat.at) 500 Unterschriften auf Papiersammeln, um in weiterer Folge Unterstützungserklärungen für die „Bürger_inneninitiative gegen die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung” über die Website des Parlaments sammeln zu können.
Solch eine Bürgerinitiative hat unter anderem laut Parlamentsseite die eigenhändige Angabe von Vor- und Zuname, Anschrift, Geburtsdatum und Datum der Unterstützung samt Unterschrift der unterstützenden StaatsbürgerInnen (einschließlich ErstunterzeichnerIn mindestens 500) zu enthalten.
Auch hier könnte man diese initialen 500 Unterschriften ganz einfach und bequem über die Bürgerkartenfunktion und die Anbindung an die diversen Register online sammeln.
Aber wo kommen wir denn da hin, wenn sich die Bürgerinnen und Bürger auf einmal in die Politik einmischen würden.
Zum einen ist www.bundeskanzler.at nicht einmal in Österreich gehostet (die Domain gehört aber dem Bundeskanzleramt):
traceroute to www.bundeskanzler.at (46.4.17.198), 30 hops max, 60 byte packets
1 ...
2 ...
3 ...
4 ...
5 ...
6 eth0-1.r1.vix.init7.net (193.203.0.99) 34.375 ms 15.645 ms 15.884 ms
7 r1zur1.core.init7.net (77.109.128.21) 43.537 ms 44.180 ms 42.214 ms
8 r1fra1.core.init7.net (77.109.128.250) 53.415 ms 52.766 ms 53.817 ms
9 gw-hetzner.init7.net (82.197.166.86) 42.773 ms 42.243 ms 41.750 ms
10 hos-bb1.juniper2.fs.hetzner.de (213.239.240.243) 56.052 ms hos-bb1.juniper1.fs.hetzner.de (213.239.240.242) 57.796 ms hos-bb1.juniper2.fs.hetzner.de (213.239.240.243) 55.360 ms
11 hos-tr4.ex3k13.rz13.hetzner.de (213.239.224.110) 53.271 ms 52.001 ms hos-tr2.ex3k13.rz13.hetzner.de (213.239.224.46) 52.612 ms
Hier dürften auch wieder die guten Erfahrungen der Praktikanten sowie die Budgeteinschränkungen für Hetzner und gegen das Bundesrechenzentrum gesprochen haben.
Mit viel Tantam wurde heute die offizielle „App” von Bundeskanzler Werner Faymann, Republik Österreich vorgestellt. Sie soll – für kolportierte 180.000 Euro (inkl. Website, Facebook Seite, …) – Informationen aus erster Hand, Behördenfinder und mehr auf Smartphones (natürlich nur Apple und Android) bringen.
Bei den 180.000 Euro war aber – wahrscheinlich aufgrund der Personalkosten für das siebenköpfige Content-Team – anscheinend kein Budget mehr für eine vernünftige Domain über. Die „App” für den Kanzler ist unter der URL http://bka.mep.bz/jsp/splash.jsp zu finden.
Ja, Sie lesen richtig. Der Bundeskanzler der Republik Österreich stellt seine mobile Anwendung auf einer Domain aus dem Land Belize zur Verfügung. Darüber hinaus gehört diese Domain weder Hr. Faymann selbst, noch dem Bundeskanzleramt, sondern dem beauftragten Dienstleister:
Domain Name:mep.bz
Created On:2006-10-16 08:23:52
Last Updated On:2009-05-06 08:47:02
Expiration Date:2012-10-16 08:23:52
Registrant-ID:DGW1-EPNIC
Registrant-Name:Dipl.-Ing. Gerhard Wiesinger
Registrant-Organisation:DIMOCO - Direct Mobile Communications GmbH
Registrant-Street:Campus 21 Businesspark Wien Sued, Liebermannstrasse A01/405
Registrant-City:Brunn am Gebirge
Registrant-Postal-Code:2345
Registrant-Country:AT
Registrant-Phone:+43.18667021499
Registrant-FAX:+43.18667021451
Registrant-Email:gerhard.wiesinger@dimoco.at
Jeder, der schon einmal in einem derartigen Projekt tätg war weiß, wie mühsam und teuer es werden kann, derartige Domains/URLs etwa bei einem späteren Dienstleisterwechsel, zu ändern.
Die Aktionen von Anonymous und Co. in den letzten Wochen sowie die zahlreicheichen Phishing-Versuche der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Themen Sicherheit und Identität online immer wichtiger werden. Um dies zu gewährleisten wird üblicherweise von Banken, Behörden, etc. SSL/TLS eingesetzt, um einerseits die Daten während der Übertragung vor Fremdzugriffen zu schützen und andererseit die Identität des Servers zu bestätigen/garantieren (die Sinnhaftigkeit dieser Funktionalität ist allerdings umstritten).
Deshalb hat die Stabsstelle IKT-Strategie des Bundes bereits im Jahre 2003 ihr Dokument „Sicherheitsstufen für die Kommunikation Bürger – Behörde im Bereich e-Government” (PDF) herausgegeben. In diesem heißt es, dass bereits auf einfachen Behördenwebsiten serverseitig authentizierte TLS-Verbindungen mit mindestens 100 Bit effektiver Schlüssellänge und einem Zertikat mit Verwaltungseigenschaft angewendet werden müssen.
Wenn man nun aber versucht, die App des Kanzlers per TLS aufzurufen, kommt folgende Fehlermeldung:
Nicht mal ein SSL-Zertifikat des BKA Haus- und Hof-Lieferanten A-Trust war offensichtlich in dem Projektbudget mehr drinnen. Deswegen wurde auf ein Zertifikat des Dienstleisters Dimoco zurückgreifen.
Bei der eigentlichen Homepage bundeskanzler.at (die Domain gehört zumindest dem Bundeskanzleramt) wurde dann noch konsequenter gegen die Richtlinien der Stabstelle IKT-Strategie des Bundes verstoßen:
Mittlerweile frage ich mich schon, wie Regierungsvertreter immer wieder behaupten können, dass Österreich beim e-Government weiterhin führend ist.
Bitte der Tweet ist nicht alt (der ist vom 22.10.2011) und kein Scherz! Im November des Jahres 2011 STARTET die ERARBEITUNG einer IKT Sicherheitsstrategie für Österreich. 2011!!!!
Wann/Date: 2011-12-03 10:00:00 – 2011-12-03 16:00:00 Ort/Location: TU Wien, Freihaus, Wiedner Hauptstraße 8, 1140 Wien
Nach dem großen Erfolg der zweiten Retrobörse in Wien im Dezember 2010 gibt es heuer eine weitere Ausgabe - an der gleichen Location und wieder mit jeder Menge Spiele, Konsolen, Computer und allem anderen rund ums Thema Videospiele.
Wir freuen uns auf Euch ! Let the games begin again !
Bloß um in einigen wenigen Fällen überprüfen zu können, ob jemand mit vergessener E-Card noch versichert ist, wurden (werden ?) die Daten von 600.000 Tirolern regelmäßig unverschlüsselt (!) an zahlreiche Einrichtungen übermittelt. Diese Daten wurden von Anonymous Austria via Google Suche gefunden und verlinkt.
Und was ist seitdem geschehen? Ist Dir. Dr. Arno Melitopulos zurückgetreten, da er als Vertreter des Auftraggebers laut DSG2000 Verantwortlich für die rechtmäßige Verwendung von Daten verantwortlich ist?
Hat der Gesetzgeber Security-Audts für Behöden und behördennahe Unternehmen gesetzlich verankter oder gar eine wirksame Aufsichts- und Strafbehörde installiert?
Nein. Es passiert - wie in Österreich leider üblich - wieder einmal nichts.
Die österreichische Politik ist noch immer nicht im Informationszeitalter
angekommen. – hat Hans Zeger von der ARGE Daten den traurigen Status Quo zusammengefasst.
Your documents are now automatically archived in your Kindle library (you can control this from the Manage Your Kindle page at www.amazon.com/manageyourkindle).
Archived documents can be re-downloaded from your archive to the all-new Kindle and Kindle Touch devices, as well as Kindle Keyboard (Kindle 3rd Generation–requires the latest software update v3.3 from www.amazon.com/kindlesoftwareupdates) – you will be able to find and download your documents from any of these devices that are registered to your account.
…
So if you send confidential or personal documents to your kindle, they are now also stored in the Amazon cloud. Do you/I really want that?
The Writing Set repeats the iconic features of the Moleskine notebook: ivory paper, colored band, elastic closure, stamped black cover and inside pocket. Inside there is a pocket notebook with ruled pages and a Roller Pen with black ink.
Jeden Tag wird sie millionenfach versendet und hat die Menschheit damit ein wenig näher zusammengebracht: die E-Mail. Ihr Erfinder Raymond Samuel Tomlinson ist zum 40-jährigen Jubiläum der elektronischen Nachricht heute in München mit dem Kulturpreis der Eduard-Rhein-Stiftung geehrt worden. Der Anlass: 1971, also genau vor 40 Jahren, wurde die erste elektronische Post von Tomlinson verschickt. Vor vier Jahrzehnten legte der US-Amerikaner Tomlinson den Grundstein für die heute alltägliche Form der Kommunikation. Damals schickte er die erste elektronische Post an einen Computer im Nachbarzimmer. Dafür entwickelte Tomlinson ein eindeutiges Adressformat, das ein unscheinbares Zeichen enthält: das @. Es trennte schon damals den Benutzernamen vom Namen des Rechners.
If you work in a mixed environment in which non-English characters are used, you need to understand character codes and code pages as they relate to your locale. You also need to understand Linux and Windows environments differ when interpreting name spaces. Although Samba supports internationalization, if you work with older Windows clients , Samba 2.x versions, or otherwise need to use a specific character set other than Unicode, you’ll need to do a bit of configuration tuning. Depending upon the environment’s locale in use, building and patching conversion libraries may also be necessary. In this article, learn how to handle internationalization in your Linux environment.
Programmers accustomed to using the building blocks of object orientation (inheritance, polymorphism, and so on) can become blind both to its shortcomings and to alternatives. Functional programming uses different building blocks to achieve reuse, based on more general-purpose concepts like list transformations and portable code. This installment of Functional thinking compares coupling via inheritance with composition as reuse mechanisms, and pinpoints one of the key differences between imperative and functional programming.
My washing machine is located in the basement. Unfortunately, the time data displayed on the front panel is always inaccurate. So instead of constantly running down the stairs and checking if the laundry is done, I decided to connect the washing machine to my LAN and extend it’s features by a simple http server. This is what I needed for it: * 1 arduino uno * 1 ethernet shield * 1 opto-coupler (CNY17) * 1 perfboard * 1 resistor (150 Ohm)
The U.S. government has obtained a controversial type of secret court order to force Google Inc. and small Internet provider Sonic.net Inc. to turn over information from the email accounts of WikiLeaks volunteer Jacob Appelbaum, according to documents reviewed by The Wall Street Journal. … The government’s request included the email addresses of people Mr. Appelbaum corresponded with the past two years, but not the full emails. Both Google and Sonic pressed for the right to inform Mr. Appelbaum of the secret court orders, according to people familiar with the investigation. Google declined to comment. Mr. Appelbaum, 28 years old, hasn’t been charged with wrongdoing. Digits The court clashes in the WikiLeaks case provide a rare public window into the growing debate over a federal law that lets the government secretly obtain information from people’s email and cellphones without a search warrant.
After all, it was IBM that stood to benefit the most from OpenOffice.org joining the ASF. IBM is still making Lotus Symphony and are marketing this OpenOffice.org-based suite as a business desktop application. Because of this vested interest, Big Blue should be much happier keeping OpenOffice.org with the ASF than The Document Foundation. Why? Because now that OpenOffice.org is part of the ASF, the OpenOffice.org office suite is licensed under the Apache Software License (ASL) v2. This means IBM and any other Apache OpenOffice.org project member can innovate the OpenOffice.org source code for their own purposes and not be obligated to give back to the mainline OpenOffice.org code, since the ASL is a non-copyleft license. […] Okay, so given that IBM should have a lot to gain from an active Apache-licensed OpenOffice.org, where’s the money?
If they invented the phone today, we wouldn’t be using it for 20 years. because you [the managers in the auditorium, Ed.] would be saying: „information is going outside the company, people can say what whatever they want and you can’t controll it”.
When Thomas Friedman wrote „The World Is Flat: A Brief History of the Twenty-First Century” in 2004: Facebook didn’t exist, Twitter was a sound, the cloud was in the sky, 4G was a parkin space, Linked-In was a prison, applications were sent to colleges, and for most people, Skype was a typo”.
In certain instances, we find that eliminating DRM restrictions can lead to an increase in sales of legal downloads, a decrease in sales of traditional CDs, and a decrease in piracy. This is in stark contrast to the view that removing DRM will unconditionally increase the level of piracy. … Our analysis also generates several additional counterintuitive results. By removing DRM and making illegal copying easier, the record label can benefit from the intensified competition between pirated music and the download retailer. Furthermore, this suggests that DRM may protect the „traditional businesses,” that is, retailers of CDs, more than they protect the download retailer. Finally, we also find that under certain conditions, piracy and label profits can both increase. It is important to note that this positive relationship between piracy and label profits occurs without any network effects in the model. That is, piracy does not contribute directly to consumer utility; instead, it has a positive effect based solely on how it affects prices of the legal products in the market.
I lived in fear that Steve would tell me that I, or my work, was crap. In public. This fear was a big challenge. Competing with IBM and then Microsoft was a big challenge. Changing the world was a big challenge. I, and Apple employees before me and after me, did their best work because we had to do our best work to meet the big challenges.
So könnte der Buchbesitz in seiner physischen Form mehr und mehr ein Vergnügen für Sammler werden. Sollte man allerdings in einigen, vielleicht vielen Jahren überraschend bei einem neuen Bekannten ein gut gefülltes Regal erblicken, dann kann man sich noch sicherer sein als heute: Wir könnten Freunde werden.