Georg Schramm - ein ganz Großer

Da hat die CDU wohl vorher nicht recherchiert, wer das ist, bevor sie Georg Schramm den Kleinkunstpreis verleihen wollten. Der hat sich nicht lange bitten lassen und da Publikumsbeschimpfung vom Feinsten abgeliefert. Und zwar hat er sie, wie man das von ihm kennt, mit Substanz beleidigt, nicht mit seinem Stil.

„Arschloch-” und „Aufhören-„Rufe in der ersten, heftiger Beifall für Schramms Rentner „Dombrowski” in den hinteren Reihen – das Publikum war gespalten. „Das war kein Kabarett, das war Klassenkampf” zischte Europa-Parkchef Roland Mack.


Georg Schramm: Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2011

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[Samstag, 20110521, 09:03 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Gleichstellungsbeauftragte entlassen, weil sie sich zu sehr für Männer einsetzte

Goslar: Am Dienstag stellte die Linke, unterstützt von den Grünen und der SPD, im Stadtrat einen erfolgreichen Abwahlantrag gegen Ebeling. Grund: Die 51-Jährige habe sich zu sehr um benachteiligte Männer gekümmert und zu wenig um benachteiligte Frauen.

Monika Ebeling: Nachvollziehen kann ich das schon. Die Linke ist noch immer sehr im Feminismus verhaftet, die Grünen ebenso. Die Frauen dieser Parteien sind nicht damit einverstanden, dass ich eine etwas liberalere Haltung zur Gleichstellungsarbeit habe. Ich habe mich für beide Geschlechter eingesetzt, so wie es der Gesetzgeber vorsieht.

Es geht um die Gleichstellung von Mann und Frau. Aufgrund der Geschichte ist klar, dass der Fokus auf der Frauenarbeit lag. Das war lange Zeit richtig und gut. Dort, wo Frauen noch immer benachteiligt werden, ist es auch heute noch wichtig. Aber wir müssen auch auf die Männer schauen und darüber nachdenken, welche Gleichstellungsbedürfnisse und Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts sie haben. Ich habe Empathie in beide Richtungen.

Schon die kürzere Lebenserwartung von Männern ist ein Indiz dafür, dass sie benachteiligt werden. Eine sogenannte Klosterstudie hat ergeben, dass Nonnen und Mönche nahezu gleich lang leben - bei uns liegt die Lebenserwartung von Männern sechs Jahre unter der von Frauen. Jungen bekommen in der Kindheit häufiger Ritalin verabreicht als Mädchen, sie brechen häufiger die Schule ab und bekommen schlechtere Bewertungen für die gleiche Leistung. Die Mehrheit der Arbeitslosen sind Männer, sie leiden häufiger an Depressionen und haben größere Berufsrisiken. Vor diesen Fakten darf man nicht einfach die Augen verschließen. Daraus ergibt sich auch ein gesellschaftlicher Schaden.

Entlassene Gleichstellungsbeauftragte - "Männer werden benachteiligt" – sueddeutsche.de

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[Samstag, 20110521, 08:52 | permanent link | 0 Kommentar(e)


IBM WebSphere: An Icon of Progress


IBM WebSphere: An Icon of Progress

Dr. Donald Ferguson, former Chief Architect for WebSphere and the WebSphere products, in an BBC interview in 2009:

When I was at IBM, I started a product called Websphere [which helps companies to operate and integrate business applications across multiple computing platforms].
 
Because I had come from working on big mission-critical systems, I thought it needs to be scalable, reliable, have a single point of control … I tried to build something like a mainframe, a system that was capable of doing anything, that would be able to do what might be needed in five years.
 
I call it the endgame fallacy. It was too complex for people to master. I overdesigned it.
 
Because we were IBM, we survived it, but if we’d been a start-up, we’d have gone to the wall.

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[Sonntag, 20110508, 13:39 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Event: Echtzeitnews - Neue Herausforderungen für den Journalismus

Echtzeitnews: Neue Herausforderungen für den Journalismus

Wann/Date: 2011-05-09 13:18:002011-05-09 13:22:00
Ort/Location: Raum D, Quartier 21 ,Museumsquartier, Vienna, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Wenn hunderte Freiwilliger innerhalb weniger Tage einen deutschen Minister des schweren Plagiats überführen können, wenn die Welt von Erdbeben und Tsunamis zuerst per Twitter erfährt: wie kommt der Journalismus da noch mit?

Wie Blogger und andere unabhängige Kommentatoren im Netz den herkömmlichen Journalismus kritisieren, korrigieren, und anderweitig herausfordern, ist bereits seit Jahren bekannt, aber noch längst nicht von allen Journalisten verinnerlicht worden; noch immer flammen die Feindseligkeiten zwischen dem Medienestablishment und der neuen Generation von Webseiten gelegentlich wieder auf.

Das alte Gatekeeping Monopol der Massenmedien wird dabei durch die neue Praxis des Gatewatching infragegestellt: von einzelnen Bloggern und Communities von Kommentatoren, die zwar selbst nicht viel Neues berichten, dabei aber die Nachrichten und sonstige Informationen offizieller Quellen neu zusammenstellen und bewerten und so einen wichtigen Dienst leisten. Und dies geschieht nun auch noch immer schneller, geradezu in Echtzeit: über neueste soziale Netzwerke, die in Minutenschnelle Nachrichten weiterleiten, kommentieren, hinterfragen, oder widerlegen können, und über zusätzliche Plattformen, die schnelle und effektive Ad-Hoc Zusammenarbeit möglich machen.

Referent: Prof. Axel Bruns …….. http://snurb.info
Moderation: Mag. Georg Markus Kainz … http://quintessenz.at

Dr Axel Bruns ist Associate Professor in der Creative-Industries Fakultät an der Queensland University of Technology in Brisbane, Australia, und ein Chief Investigator im ARC Centre of Excellence for Creative Industries and Innovation (CCi). Er ist ein Experte für soziale Medien und Onlinejournalismus, und Autor der Bücher Blogs, Wikipedia, Second Life and Beyond: From Production to Produsage (2008) und Gatewatching: Collaborative Online News Production (2005), und Herausgeber von Uses of Blogs, mit Joanne Jacobs (2006; alle bei Peter Lang, New York). Seine Webseite ist snurb.info, und Informationen zu seinen Forschungsprojekten zu Öffentlichkeiten in sozialen Medien finden sich bei http://mappingonlinepublics.net/.


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[Sonntag, 20110508, 13:02 | permanent link | 0 Kommentar(e)


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„Leyrers Online Pamphlet“ ist die persönliche Website von mir, Martin Leyrer. Die hier veröffentlichten Beiträge spiegeln meine Ideen, Interessen, meinen Humor und fallweise auch mein Leben wider.
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