Preisvergleiche, Edition „Alpenaufschlag”
Das Thema „Gierflation” hatten wir ja schon bei den Grazer Linuxtagen 2025 im Rahmen des Vortrags „IT Fails in Österreich. Ein Update.” abgehandelt. Dank Mario gabs da ja Einiges zu erzählen. Das &tl;dr liest sich wie folgt:
- 2023-05-01: ÖGB: 1. Mai im Zeichen von Existenzsorgen, „Gierflation“ endlich beenden
- 2023-05-02: Arbeitsminister Kocher: „Gierflation ist ein Kampfbegriff”
- 2023-05-04: Kocher: „Im Rahmen des Treffens soll auch über eine Preisdatenbank nachgedacht werden, wie sie von Expertinnen und Experten immer wieder gefordert wird.”
- 2023-05-15: Um einen besseren Überblick über die Lebensmittelpreise zu bekommen, will Wirtschaftsminister Martin Kocher bis zum Herbst eine eigene Transparenz-Datenbank schaffen.
- 2023,05-15, 2 Stunden später, der Mario: Und wer nicht bis Herbst warten will, und über das gesamte Sortiment tagesaktuell vergleichen will, kann derweil das hier nutzen: https://heisse-preise.io — 2 Stunden Arbeit.
- 2024-04-15: Wie bekannt ist, gibt es bereits zahlreiche private Preisvergleichstools, welche den Konsumentinnen und Konsumenten zur Verfügung stehen. Daher ist der Aufbau eines staatlichen Konkurrenzproduktes nicht angebracht.
Ende 2025/Anfang 2026 kam dann der „Österreich-Aufschlag” in die Medien: Österreich-Aufschlag: Warum gleiche Produkte in Österreich teurer sind.
Diesmal hat allerdings nicht der Mario, sondern Macusercom zugeschlagen, wie man auf reddit nachlesen kann:
Alpenaufschlag: Ein Preisvergleicher für Google Chrome
Eine einfache Chrome-Erweiterung zum Vergleichen von Webshop-Preisen vor allem zwischen Österreich und Deutschland.
Alpenaufschlag: A price checker for Google Chrome
Ich bin gespannt, was heuer laut Bundesregierung noch alles nicht geht und „die Community” dann zeigt, dass es doch geht.
Tagged as: gierflation, inflation, preise, rant, österreich | Author: Martin Leyrer
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