Session Database for „The View Conferences Europe 2006”

To organize my attendance of The Views’s Admin 2006 and Developer 2006 Europe conference, I created a small session database. Inspired by Genii Software’s Lotusphere Agenda Database, it contains all the session, locations, speakers, etc for the above mentioned conferences.

You can add sessions to your personal Notes calendar, copy a hCalendar to the clipboard and export iCal-files either of all session or of those selected in the view.

If you use it, I would be very happy about any feedback.

I also created a Google Calendar for the event: XML Calendar ICAL Calendar HTML Calendar.

And here is the download for the session database.

The code to add a session to your personal calendar is copied with permision from Ben Langhinrichs Lotusphere Agenda Database. The data was extracted from the officiall PDFs. The application is distributed under the Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 2.0 License.

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[Montag, 20061127, 16:46 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Larry Wall In Vienna

Larry Wall Vienna.pm launched the website for YAPC::Europe 2007.

Here is the info in hCalendar-format and the corresponding iCal-file:



Summary: YAPC::Europe 2007 - Vienna, Austria

Start Time: 29.08.2007 04:00:00

End Time: 31.08.2007 20:00:00

Location: Wirtschaftsuniversität Wien („WU”, Vienna University of Economics and Business Administration)

Star guests
+) Larry Wall, creator of Perl, language designer for Perl 6 (sponsored by nfotex)
+) Damian Conway (looking for sponsors)
+) Audrey Tang (looking for sponsors)
+) Mark Jason Dominus (inquired)

Costs
Regular attendance will cost 100 Euro, and 80 Euros for students. Early birds will only pay 80 Euros (until 31st March 2007). There is also a voluntary business/sponsor tariff with 200 Euros, which is an easy way to sponsor YAPC::Europe 2007 and Perl in general.
You will not only get three days packed with interesting talks and people, but also a goodie bag, a conference t-shirt, an invitation to the attendees dinner and the unique oppertunity to see renowned members of the Perl community with orange mohawks.

http://vienna.yapceurope.org/ye2007/index.html






YAPC::Europe 2007

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[Montag, 20061127, 12:36 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Turn It On Again

Tony Banks, Phil Collins and Mike Rutherford of the iconic band Genesis unveiled the dates for their first tour in 15 years. Turn It On Again - the tour, will see the band play a series of stadium concerts in Europe in the summer of 2007.
..
To coincide with the Genesis tour, EMI Records will be re-issuing 14 Genesis studio albums in three stages during 2007. All the releases will be SACD/DVD double disc sets featuring newly re-mastered 5.1 surround sound and stereo mixes.

Genesis Live

Date and Venue: 18 June Linz, Austria Gugglestadium

And WE have tickets !!! Hurray!

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[Samstag, 20061125, 23:16 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Unleash your inner Lego engineer

BlockCAD, a freeware application for building anything with Lego-ish bricks:

BlockCAD

May the Legos be swept from your path at night!

Via lifehacker.

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[Samstag, 20061125, 22:02 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Age and Internet

In MY day, 10 MEGABITS per second was considered FAST!

I feel like that more frequently in the last years. ;)

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[Samstag, 20061125, 21:49 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Age and Programming

I am too old to write code on weekends

Found over at vowe’s magic flying circus.

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[Samstag, 20061125, 21:20 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Spielberg: Let There Be A Wide Gap

Ich konnte den Hype rund um Videos und Filme auf Handys bzw. iPods bis jetzt nichts abgewinnen. Zuhause haben wir immer mehr Flachbildschirme mit GROSSEN Diagonalen und Sourround-Sound und jetzt sollen wir auf einmal Videos auf Mini-Displays und mit schlechten Sound ansehen und dafür auch noch mal extra zahlen? Wie gesagt, ich verstehe den Sinn dahinter nicht – wenn man davon absieht, dass die Mobilfunkbetreiber und die Musk/Filmindustrie damit Geld verdient.

Nun hat sich auch Steven Spielberg kritisch zu diesen Filmen auf den Mini-Displays geäußert:

Spielberg said iPod video may be all the rage but count his films out from tailoring his films to fit the small screen.

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[Freitag, 20061124, 14:03 | permanent link | 0 Kommentar(e)


State of the Onion 2006

Larry Wall Larry Wall, the creator of Perl, delivers a vast collection of wacky metaphors relating to the state of Perl, Perl 6 and the Perl community. While, as Wall puts it, in this annual speech he rambles about things marginally related to all things Perl

However, when all the literary mesh is pulled away, Wall discusses the state of Perl today, the progress made on the way to Perl 6, and how the community is anticipating the future needs of the language.

Larry Wall - State of the Onion at Open Source Conversations.

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[Freitag, 20061124, 11:39 | permanent link | 0 Kommentar(e)


openBC / XING meets Firefox

Die Social Networking Platform XING (TAFKA OpenBC) stellt nun auch Such-Plugin für Firefox zur Verfügung. Damit kann man über die Suchbox von Firefox direkt nach Namen in XING suchen – sehr praktisch.

Und über die Powersuche findet sich auch ein XING RSS-Feed, der durchaus praktisch ist: „Direkte Kontakte, deren Firma/Position sich kürzlich geändert hat”.

Falls Du noch nicht dabei bist und mitspielen möchtest, hier Deine Einladung.

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[Freitag, 20061124, 10:51 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Die Apfel-Mythen

Kollege Reischl hat unter dem Titel „APFEL MIT INTEL-KERN” eine nette Apple-Geschichte veröffentlicht. Leider enthält diese die üblichen, im Apple-Umfeld gern gemachten Fehler.

Doch seit Ende der 90er-Jahre haben die Computer mit dem Apfel immer mehr neue Fans gewonnen.

Gartner meint zu Apples Marktanteil:
1980: 15.8%
1996: 4.6%
2005: 2.2%

Natürlich sollte man diese Zahlen im Kontext sehen, aber historische Zahlen, die sich auf de Anzahl der verkauften Appe Laptops und PCs beziehen, habe ich nicht gefunden. Die Aussage, dass Apple immer mehr Fans gewonnen hat, würde ich daher mal als rein subjektiv erachten.

Apple war eigentlich immer schon einen Schritt voraus. Ob es um die Verbindung von Rechner und Monitor ging, oder die Entwicklung des ersten PDA, oder ein Betriebssystem, das auch Computerlaien verständlich ist.

Apple hat zwar im Zusammenhang mit dem Newton (1993) als erstes Unternehmen den Begriff PDA verwendet, tatsächlich gab es aber bereits vor dem Newton andere PDAs: Atari Portfolio (1989) oder Psions Organizer (1984).

MacOS X baut im Gegensatz zu früheren MacOS-Varianten auf Linux auf und ist daher recht ausgereift, schnell und vor allem für neue Hardware-Architektur ausgelegt.

MacOS X basiert auf dem Betriebssystem NeXTStep, das bei Steve Jobs Firma NeXT entwickelt wurde, nachdem er Apple verlassen hatte. Der Kernel basiert auf einer Mischung des Mach Microkernels mit jenem von FreeBSD. Aufgrund seines Lizenzmodells finden sich Teile von FreeBSD in Linux und diversen proprietären Betriebssystemen wieder. Ich vermute mal, dass der „Linux-Fehler” daher rührt.

Schließen möchte ich mit einem Zitat von germanbash.org:
<AbusingNewb> Nenn mir EINE Sache, die dein Windoofs PC kann, die mein Mac nicht kann
<JimBeam> rechtsklick
<JimBeam> :D

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[Freitag, 20061124, 07:53 | permanent link | 0 Kommentar(e)


RSS-Feeds - rechtlich betrachtet

Dr Axel Anderl von der Wirtschaftsrechtskanzlei DORDA BRUGGER JORDIS hat einen recht interessanten Artikel zu den rechtlichen Aspekten von RSS-Feeds auf PRVAnews, dem Online-Magazin des Public Relations Verbandes Austria, veröffentlicht. Gefunden hab ich den Artikel über virtual bites.

Der Artikel hat aber für mich als Rechtslaien einige Fragen aufgeworfen:

Sie haben nun die Wahl, selbst sämtliche Sportseiten im Internet regelmäßig nach Informationen über Ihren Lieblingsklub zu durchsuchen. Oder sie können sich eines RSS-Feeds bedienen, der Ihnen gezielt die neuesten im Internet über den SK Rapid veröffentlichten Artikeln zur Verfügung stellt.

Internet != WWW – ja, mein Liebslingsthema. Ich verstehe nicht, wie Anwälte, die ansonsten sehr genau auf Begrifflichkeiten und Wortwahl achten, diese Unterscheidung nicht berücksichtigen. Gruml.

Im Kern geht es bei RSS-Feeds also um die elektronische Vervielfältigung und Verbreitung von Inhalten: Ein auf einer Website veröffentlichter Artikel wird Usern auch auf anderen Plattformen zur Verfügung gestellt.

Wie immer bestehen in dieser Konstellation keine Bedenken, wenn der Autor der Artikels – der Urheber – seine Zustimmung zur Verbreitung erteilt hat: orf.at stellt zum Beispiel jedermann seine 20 aktuellsten Beiträge als RSS-Feed zur nicht-kommerziellen Nutzung zur Verfügung.

Warum muss ich, wenn ich einen RSS-Feed zur Verfügung stelle, auch meine Zustimmung zur Verbreitung geben? RSS wird, laut der Definition auf Wikipeda, dazu verwendet, um Artikel einer Webpräsenz oder deren Kurzbeschreibungen zu speichern und in maschinenlesbarer Form bereitzustellen. Wenn ich etwas bereit stelle will/erwarte ich ja damit implizit, dass Leute diese Inhalte auch weiterverwenden (natürlich unter Quellenangabe). Das entspricht doch der Verlinkung im WWW, zu der es mittlerweile die entsprechende Rechtssprechung git (siehe Meteodat).

Die Zustimmung zur Verbreitung ist für mich als Rechtslaien in dem Moment gegeben, wo jemand einen RSS-Feed anbietet. Über Nutzungsbedingungen wie der ORF oder über Lizenzen wie die Creative Commons kann man dann die Nutzung der Feeds einschränken, aber die Zustimmung zur Verbreitung ist für mich durch das Angebot implizit gegeben.

Wenn ich nicht will, dass jemand auf mich Linkt bzw. meine RSS-Feeds verwendet, dann stelle ich die Inhalte nicht online bzw. biete keinen Link an, oder?

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[Freitag, 20061124, 07:09 | permanent link | 0 Kommentar(e)


E-Mail war, ist und sollte immer text/plain sein

Warum? Weil sonst derartige Betreffzeilen herauskommen:

3 &#8230; 2 &#8230; 1 &#8230; so einfach ist der Wechsel!

Und das in einer E-Mail, die im Header

Content-type: text/plain; charset=ISO-8859-1
Content-transfer-encoding: quoted-printable

hat. toll, oder? Und wozu das Ganze? Damit im Text anstelle von drei Punkten „...” Auslassungspunkte „…” stehen.

Liebe Techniker von Pressetext, es ist ja ganz toll, dass ihr Auslassungpunkte schicken wollt – schließlich sehen sie besser aus als drei läppische Punkte – aber dann müsst ihr den Charset zumindest auf UTF-8 stellen und anstelle der HTML Character-Entities U+2026 „Horizontal ellipsis” gemäß Unicode angeben.

Dann klappts auch …

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[Donnerstag, 20061123, 17:13 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Internetseiten

Neulich, in meiner Inbox:

  • Gesucht: Österreichs beste Internetseiten im Tourismus
  • Gefährliche Kontaktlinsen aus dem Internet

Wie Who-T einmal so schön in einem Online-Forum meinte:

Das Internet hat nur zwei Seiten. Eine gute und eine schlechte.
Die Schlechte ist, dass scheinbar das Internet nur für die Verbreitung von Porno da ist.
Die gute ist, dass scheinbar das Internet nur für die Verbreitung von Porno da ist.

Wikipedia meint dazu:

Das WWW wird im allgemeinen Sprachgebrauch oft mit dem Internet gleichgesetzt, obwohl es nur eine mögliche Nutzung des Internets ist. Es gibt durchaus Internet-Dienste, die nicht in das WWW integriert sind (z. B. IRC und Telnet). Dazu beigetragen haben nicht zuletzt die Webbrowser, die nicht nur das eigentliche HTTP-Protokoll (siehe unten) benutzen können, sondern auch noch andere Dienste wie FTP dem Nutzer zugänglich machen.

Und ich frag mich, wie sie Kontaktlinsen über das Internet verteilen. Als ZIP oder als RAR? Oder ganz anders? Und geht das auch schon mit Pizza?

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[Donnerstag, 20061123, 16:43 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Journalisten - Wachhunde der Gesellschaft

Gegenstand der Beschwerden war ein kritischer Artikel der Zeitung von 1998 über den früheren Vorsitzenden der rechtsgerichteten Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), Jörg Haider. Darin waren Haiders Führungsstil kritisiert und eine Verurteilung des Politikers wegen Beleidigung eines Hochschullehrers erwähnt worden. Ein österreichisches Gericht hatte den verantwortlichen Journalisten auf die Klage Haiders hin deswegen zu einer Geldstrafe verurteilt. In einem weiteren Fall ging es um Beleidigung und üble Nachrede gegen einen Richter im Zusammenhang mit einem Artikel über Homosexuelle von 1998. Ein österreichisches Gericht hatte deswegen den Journalisten zu einer Geldstrafe verurteilt.
Die Journalisten und “Der Standard” entschieden sich für den Gang vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) und bekamen dort Recht: “Die Regierung in Wien muss wegen Verletzung der Meinungsfreiheit 34.000 Euro Schadensersatz an die österreichische Tageszeitung «Der Standard» und an zwei Journalisten zahlen. Zu diesem Urteil kam am 02.11.2006 der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg.”

Quelle: beck.aktuell via Journalistisches Seminar Mainz.

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[Donnerstag, 20061123, 16:08 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Nice Multi-Screen Setup

David Churbuck, Lenovo’s Global VP of Marketing, blogs at Design Matters about his multiscreen-setup:

The tool [ThinkVantage Presentation Director] lets you even designate startup options such as turning on the ThinkLight, displaying a clean desktop (so audience’s won’t see your World of Warcraft icon), and even a different desktop image (so you won’t show some embarrassing photo taken at the beach during your last vacation). The coolest thing is the „test” screen that gives a preview of what the final configuration will look like.

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[Donnerstag, 20061123, 00:56 | permanent link | 0 Kommentar(e)


politburo.com

Peppi Pröll wird als neuer Finanzminister gehandelt. Was befähigt diesen Mann dazu? OK, nach Karl Heinz Grasser ist das jetzt vielleicht die falsche Frage.

In Hollabrunn ist der Peppi ins Gymnasium gegangen, dann hat er auf der Boku studiert, später ist er als Referent zum Bauernbund gewechselt. Als Finanzgenie ist der Peppi dabei nicht aufgefallen.
Aber vielleicht nimmt sich der Peppi ein Beispiel an Sissy Mayerhoffer. Laut aktuellem Trend absolviert die designierte kaufmännische Direktorin des ORF gerade eine Crashkurs in Betriebswirtschaft.

Finanz Peppi

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[Donnerstag, 20061123, 00:38 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Die sind ja alle Gaga, die Amis

Y! hat am 26. Oktober diesen Jahres ein Patent eingereicht, dass Tags (metadata) für Bilder (images), Videos (video images) und Audio-Daten (audio media object) sowie die Software, mittels derer man diese Inhalte taggen kann, abdeckt. Das Patent erstreckt sich auf den gesamten Prozess des Tagges sowie der danach möglichen Zusammenstellung und Suche von/nach Inhalten gemäßt der vergebenen Metadaten. Außerdem deckt das Patent Kommentare, Anmerkungen und ein Favoriten-System ab.

via WWWorker

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[Donnerstag, 20061123, 00:30 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Das teuflische Kleingedruckte

Weblog, PodCast, Homepage, Mail, Fotoalbum, Datenbank, WebCam, Kalender, Shop uvm. bietet das Web 2.0 Komplettpaket FROG9 des ROOT9 MediaLab.
Über Web 2.0 hat MEDIENNAME schon einiges gebracht und auch unsere Kollegen waren nicht untätig. Trotzdem ist der Begriff für viele nur ein ominöses „Schlagwort das mit dem Internet zu tun hat.“ Dies könnte sich nun ändern. das neue FROG9 Komplettpaket gibt den Usern die Vorteile von Web 2.0 in Form von einfach zu bedienenden Tools in die Hand, ohne jedoch auf gängige und beliebte Web 1.0 Anwendungen zu verzichten.

SOA 2.0, enterprise 2.0, grid 2.0, VoIP 2.0, voice 2.0, BPM 2.0, Office 2.0,advertising 2.0, marketing 2.0, business development 2.0, hidsight 2.0 und lunch 2.0.

Ist es nicht schön, wenn man so viele Buzzwords zusammenbringt? So hab ich mich auch gefühlt, als ich diese „News” eines mir bekannten „Computermagazins” gelesen habe. Da fühlt man sich gleich so „wissend”, wenn man mit diesen Schlagworten um sich werfen kann.

Eine IMHO passende, weil zurückhaltende, Definition von Web 2.0, findet sich bei Wikipedia:

Der Begriff Web 2.0 beschreibt eher vage eine veränderte Wahrnehmung und Nutzung des WWW. Hauptaspekt aus organisatorischer Sicht: Nutzer erstellen und/oder bearbeiten im Internet bereitgestellte Inhalte in zunehmendem Maße selbst. Typische Beispiele hierfür sind Wikis, Weblogs sowie Bild- und Video-Sharing-Portale.

OK, das ist verständlich. Aber warum wird ein Hosting-Angebot, das einen Shop, ein fotoalbum und ein Weblog/CMS bietet, als „Web 2.0 Paket” angepriesen? Weil in der Produktbeschreibung Begriffe wie „Blog” oder „Postcast” vorkommen? Ich würde sagen, da hat wer den Begriff „Web 2.0” nicht wirklich verstanden – Schade.

Lustig sind – wie so oft – die AGBs des Anbieters. Dort heißt es unter anderem:

Nicht im Leistungsumfang des jeweiligen Web-Pakets ist die Datensicherung der gehosteten Seiten des Kunden durch ROOT9.

Au ja, ich richte mit einen Webshop ein, lade Podcasts hoch und schreibe Online-Artikel die auf großes Interesse stoßen und wenn der Server abraucht, ist das alles weg? Suuuuupa. Lustig ist in dem Zusammenhang auch, dass ich weder im Blog noch im CMS eine Möglichkeit gefunden habe, eine Sicherung schnell und einfach abzuwickeln. Nicht gefunden habe ich auch Hinweise/Infos zum erlaubten Traffic – nicht gut.

OK, ok. FROG9 bietet auch ein MySQL-Webinterface an, ich vermute dass man darüber die Daten sichern kann. Mit dieser Lösung habe ich aber selbiges Problem, wie mit der Produktbeschreibung. Beides richtet sich, so die Meldung in dem „Computermagazin” und auch die FROG9 Homepage, an den „ungeübten Usern ohne Programmierkenntnisse”. Wie soll sich ein ONU (Otto Normal User) ein Backup einrichten, wenn er von SQL und den CMS/Blogs keine Ahnung hat? Woher soll ein ONU den Unterschied zwischen Blog und CMS wissen? Wie soll er sich entscheiden, was er braucht?

Aber ich möchte diesmal mit einem versöhnlichen Kommentar schließen. Das Handbuch ist wirklich gut und verständlich formuliert. Ich würde sowas gerne öfter sehen.

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[Mittwoch, 20061122, 22:40 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Bullshit Bingo

Ich kam mir vor, als wäre ich in einer runde Bullshit Bingo gelandet, als ich den so genannten „Podcast” eines mit bekannten „Computermagazins” entdeckt habe.

Wikipedia meint zum Thema Podcast:

Podcasting bezeichnet das Produzieren und Anbieten von Mediendateien (Audio oder Video) über das Internet. Das Kofferwort setzt sich aus den beiden Wörtern iPod und Broadcasting (engl. für „Rundfunk“) zusammen. Ein einzelner Podcast ist somit eine Serie von Medienbeiträgen (Episoden), die über einen Newsfeed (meistens RSS) automatisch bezogen werden können.

OK, dann schauen wir uns mal diesen „Podcast” an …

Mediendaten
Check, Video
Serie von Mediendaten
Nope. Nur eins vorhanden.
automatisch via Newsfeed beziehen
Nope. Kein RSS, kein gar nichts. Nur irgendein proprietärer iTunes-Link. Den versteht mein Doppler nicht. Dafür gibts einen Youtube-Link.

Inhalt wäre ja OK, aber dieser „Podcast” ist mehr Buzzword-kompatibel als sonst was. Guter Versuch, aber mehr nicht.

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[Mittwoch, 20061122, 22:11 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Anagram Fun

Microsoft, Novell ink deal = Damn-fool evils interlock
Internet Anagram Server

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[Mittwoch, 20061122, 21:54 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Videos auf dem iPod? Ja. Von den eigenen DVDs? Nein!

Am 12. September 2006 wurde der neueste iPod vorgestellt:

„Der neue iPod hat ein helleres Display und eine längere Batterielaufzeit – perfekt, um Hollywood-Filme und TV-Sendungen in der Hand anzuschauen.”, sagt Steve Jobs, CEO von Apple.

Wenn man das so liest, denkt man sich der Konsument vermutlich: „Hey fein, dann kann ich mir ja meine gekauften DVDs um konvertieren, damit ich sie während der Zugfahrt ins Büro am iPod anschauen kann. Ich komm ja sonst eh nie dazu.”

Beeep. Falsche Antwort, Danke fürs Mitspielen.

Zwar würde durch das Umkonvertieren, damit man die DVD auf dem iPod ansehen kann, eine Kopie „zum privaten Gebrauch” gemäß § 42 UrhG entstehen, aber dazu müsste man, zumindest bei einem Großteil der käuflich erhältlichen DVDs, deren Kopierschutz umgehen. Dass dieser Kopierschutz mit einem einfachen Perlscript aushebelbar wäre, ist in diesem Zusammenhang irrelevant, da laut § 90c „wirksame technische Maßnahmen, die im normalen Betrieb dazu bestimmt sind, […] Rechtsverletzungen zu verhindern oder einzuschränken” nicht umgangen werden dürfen. Und da noch nicht ausjudiziert ist, was wirksame technische Maßnahmen sind, würde ich mal davon ausgehen, dass prinzipiell jeder Kopierschutz vor dem Auge des Gesetzes „wirksam” ist.

Diese Situation verdanken wir dem Digital Millennium Copyright Act der USA, den die EU in einer Art vorauseilendem Gehorsam ganz brav in seiner „Richtlinie 2001/29/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Mai 2001 zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft” ebenfalls umgesetzt hat. Diese war Ursache für die Urheberrechtsnovelle 2003 mit den oben angeführten Einschränkungen.

Der Grund, warum ich mich wieder einmal zu dem Thema auslasse, ist eine nette Geschäftsidee aus den USA, die an eben diesen Richtlinien und Gesetzen scheitert.

Die Firma „Load ‘N Go Video” hat iPods verkauft, auf denen bereits Filme aufgespielt waren. Selbstverständlich hat das Unternehmen seinen Kunden nicht nur den iPod, sondern auch die DVDs der aufgespielten Filme verkauft – man will ja schließlich nichts Illegales tun. Nur leider hat das Unternehmen den DMCA und die Interessenvertretung der Filmstudios, MPAA, vergessen.

In der Klage „Paramount Pictures v. Load ‘N Go Video” wird das Unternehmen nun angeklagt, weil das Rippen von DVD gemäß DCMA (in der EU gemäß der Informations-Richtline) verboten ist. Und die Musik-/Filmindustrie mag das nicht, weil sie es natürlich viel lieber sieht, wenn man sich den Film, den man sowieso schon daheim auf DVD hat, nochmals kauft, um ihn am iPod bzw. Zune, Zen, … anzusehen.

Ich bin gespannt ob und wann sich die EU Generaldirektion „Gesundheit und Verbraucherschutz” gegenüber der Wirtschaftslobby endlich durchsetzt und diese verbraucherunfreundlichen Gesetze und Regelungen beseitigt. Schließlich behauptet diese Generaldirektion von sich: „Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen […], dass der EU-Binnenmarkt zum Wohl des Verbrauchers gestaltet wird”.

Und jetzt sprechen mir alle nach: DRM ist schlecht für den Kunden oder DRM is bad for the customer!

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[Samstag, 20061118, 16:51 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Hilarious MS Zune/DRM ad spoof

MS Zune/DRM ad spoof

  • Share music=get laid
  • but then the next morning the music you share is gone, just like a one night stand
  • DRM, it’s like that empty feeling
  • it’s ok. you weren’t compatible anyway

For those who didn’t follow the media and therefore do not get the joke:

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[Samstag, 20061118, 15:35 | permanent link | 0 Kommentar(e)


UK RFID passports cracked

UK security experts have cracked the sooper sekure new UK biometric passports. It took 48 hours. With £174 worth of sniffer hardware, attackers can read all the personal information off of any of the three million new UK passports in circulation – and if combined with demonstrated hacks for reading RFIDs at a distance, this could happen from across the room, or even farther. You can then clone the RFID and stick it in another passport (surprise! your identity is now owned by a terrorist!).

UK RFID passports cracked (via boingboing)

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[Samstag, 20061118, 15:33 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Das offizielle Geek-Weihnachtsgeschenk 2006

Meine Damen und Herren, die Suche nach dem offizielle Geek-Weihnachtsgeschenk 2006 ist beendet und wir haben einen Gewinner: The IT Crowd Season 1 DVDs.

Dies DVD-Sammlung der ersten sechs Staffeln der mehr als beliebten britischen Sitcom „The IT Crowd” strotzen nicht nur vor computerbezogenem Humor, auch bei der Menüführung und den Extras haben sich die Macher einiges überlegt. So sieht das Menü aus, als hätte man es in den 80ern auf einem C64 entworfen.

Der absolute Übergag sind aber die Untertitel – in Leet! Guckst Du:
See more ...

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[Freitag, 20061117, 09:55 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Domino Day - USA version

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[Mittwoch, 20061115, 22:53 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Sinn?

3 bietet nun unter anderem BBC World im Rahmen seines MobileTV-Angebots an.

Danke 3, ich wollte immer schon mal Top Gear auf einem 352 x 416 Pixel Bildschirm (Nokia N80) sehen, weil da erkennt man die Details der Autos so gut – NOT!

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[Mittwoch, 20061115, 15:53 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Willkommen im dritten Jahrtausend

Bitte senden Sie uns zur Bestätigung Ihrer Teilnahme das angehängte Antwort-Fax bis zum 22. November an +49-89-55XXXX-XXX zurück.

Fax-Antwort? Hallo? Wir leben im Zeitalter von Web 2.0, E-Mail und Instant Messaging und da soll ich ein beiliegends PDF ausfüllen und ausdrucken (oder vice versa) und dann in ein Faxgerät stopfen bzw. auf einen Fax-Printer drucken?

Sicher nicht. Da verzichte ich lieber auf den Termin, wenn ich mich derartig umständlich anmelden muss.

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[Mittwoch, 20061115, 15:22 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Lenovo ThinkPad X60 Tablet PC

Die Kollegen von Notebook Review haben einen UMFANGREICHEN Test des neuen Lenovo ThinkPad X60 Tablet PC online gestellt.

Lenovo ThinkPad X60 Tablet PC

Ich freu mich schon drauf, wenn ich das Teil endlich in meine Finger bekomme. :)

Herb wie immer der Preis:

Pricing for the ThinkPad X60 Tablet starts at $1,799. The ThinkPad X60 Tablet will be available for shipping in early December.

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[Mittwoch, 20061115, 00:17 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Babylon 5: The Lost Tales

Warner Home Video (WHV) and Warner Bros. Television (WBTV) have announced the start of production of “Babylon 5: The Lost Tales,” a made-for-video movie that will be targeted towards the Babylon 5 loyal audience and science-fiction fans in general.

WHV will be the home entertainment distributor for this made-for-DVD release which will include two new Babylon 5 stories collectively entitled “Voices of the Dark” in one film plus exclusive behind the scenes content. The stories will be written and directed by executive producer and original “ Babylon 5” creator J. Michael Straczynski. Executive producer Doug Netter also returns in that role. Actors from the original series that have signed on to participate in the project include Bruce Boxleitner (“President John Sheridan”), Tracy Scoggins (“Captain Elizabeth Lochley”) and Peter Woodward (“Galen”).

WARNER HOME VIDEO TO RELEASE BRAND NEW “BABLYON 5” MADE FOR VIDEO IN 2007

See also: „Babylon 5: The Lost Tales”, from Wikipedia, the free encyclopedia

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[Dienstag, 20061114, 23:41 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Easy Desk Aluminum

Das ultimative Laptop-Accessory: Der Easy Desk Aluminum!

Easy Desk

Für 58 US-Dollar fast eine Okkasion. Ich will allerdings nicht wissen, was das Shipping kostet. ;)

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[Dienstag, 20061114, 23:28 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Alice, Bob and Eve

Alice, Bob, and Eve

Falls Ihr Alice, Bob und Eve nicht kennen solltet, hilft Euch die Wikipedia weiter.
In case you don’t know Alice and Bob, take a look at their Wikipedia entry.

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[Dienstag, 20061114, 16:39 | permanent link | 0 Kommentar(e)


A Deal’s a Deal

A Deal's a Deal

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[Dienstag, 20061114, 16:18 | permanent link | 0 Kommentar(e)


„Weiß”, dachte sich m3 und fuhr weiter

Die letzten beiden Tage habe ich die A2 bis Klagenfurt unsicher gemacht. Kurz vor Völkermarkt waren vor mir mehrere langsamere Fahrzeuge. Ich schau wieder mal in die Spiegel, weit und breit nichts, also Blinker raus, nach links und wir überholen die Herrschaften.

Als ich an den Fahrzeugen vorbeiziehe, werfe ich einen Kontrollblick in den Rückspiegel – und sehe nur mehr „Weiß”. Fährt hinter mir, vollkommen unerwartet, ein Rettungswagen aus Völkermarkt – ohne Blaulicht, Sirene oder anderen Anzeichen, dass er es eilig hätte.

Nachdem das ein etwas längere Autoschlange war, dauerte es ein wenig, bis ich wieder rechts rüber konnte – glaubt ihr der Typ hätte mehr Abstand als einen Meter gelassen? Nicht um die Burg.

Nachdem das um die Mittagszeit war und die Ausfahrt Völkermarkt schon recht nahe war, vermute ich mal, dass die Herren es eilig hatten, zum Mittagessen zu kommen.

Ob der Fahrer wusste, dass zu geringer Abstand mittlerweile ein Vormerkdelikt ist?

Mein Tipp: Wenn ihr im Großraum Völkermarkt unterwegs seid – rechnet mit rücksichtslosen und gefährlichen Krankenwagen der Rot Kreuz Bezirksstelle Völkermarkt.

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[Freitag, 20061110, 18:38 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Black II

Only days after the Royale Noir theme was discovered, Microsoft has published a Zune theme, which looks like a more polished version of Royale Noir. If you remove the default background, it is actually quite nice.

Zune theme

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[Freitag, 20061110, 18:23 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Unterhaltung pur - NICHT!

Registriere Dich kostenlos auf einer (halbheimlich) von Sony Computer Entertainment betriebenen Seite und schreibe über Konsolen und Entertainment. Klingt ja nicht schlecht, hat aber mehrere Pferdefüße.
So ist nicht geklärt, ob blogstation.at von der österreichischen Sony Computer Entertainment betrieben wird, oder von der europäischen in London. Geht man vom Impressum aus, wäre es die heimische SCEA.
Leichte Divergenzen gibt es auch bei Auskünften hinsichtlich des Datenschutzgesetztes.
Am lustigsten ist aber die Tatsache, dass alle von den Usern erzeugten Inhalte dann der SCEE gehören.
See more ...

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[Freitag, 20061110, 13:57 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Kleine Überraschung

Kaum ist man mal 2 Tage quasi-offline, geht es schon wieder rund:

Österreichs größte Online-Plattform für Hardware & Overclocking, www.overclockers.at  wird Teil des Netzwerks des consol.MEDIA Verlages. Die Kooperation wurde vorerst auf 24 Monate unterzeichnet und ist ein weiterer Schritt in Richtung Community-Erweiterung.

Die Kollegen von consol.media sind sehr fleissig am Netzwerk aufbauen und für die overclocker ist diese Kooperation sicherlich auch nicht schlecht. Ich find die Idee sowieso gut. Warum soll man, wie etwa „Österreich” krampfhaft die x-te Community auf die Beine stellen, wenn es bereits etablierte und gut eingeführte Foren und Communities gibt?

Wobei ich mir eigentlich eine andere Kooperation erwartet hätte, wenn ich mir die Eigenbeschreibung der overclocker ansehe:

Die lebendige o.v.e.r.clockers.at-Community ist die erste Webadresse für Opinion-Leader aus unterschiedlichen IT-Bereichen wie PC-Hardware, Netzwerk- und Servertechnik, GNU/Linux, Software-Entwicklung, Digital Content Creation.

o.v.e.r.clockers.at versorgt seine Leser mit aktuellen Branchen-News, Testberichten und Artikeln zu PC- und auch Konsolen-Hardware. Das Diskussionsforum ist eine wichtige Anlaufstelle für Hilfesuchende im PC-Bereich und liefert in vielen Fällen den Schlüssel zu Kaufentscheidungen.

so erinnert mich das eher an die Eigenbeschreibung eines anderen Magazins:

IT-Profi s, Entscheider, Meinungsmacher und Multiplikatoren lesen MAGAZINNAME
MAGAZINNAME-Leser sind interessierte Computer Einsteiger, versierte Computer Nutzer, System Administratoren in KMU`s und Großunternehmen, Marktleiter, Einkaufsleiter und Abteilungsleiter im Flächenverkauf, Führungskräften in Industrie und Handel
MAGAZINNAME Leser werden gefragt vor IT-Neuanschaffungen im privaten und geschäftlichen Bereich

Würde doch, wenn man mal von dem Deppen-Apostroph absieht, gut zu den overclockern passen, oder? Aber gut, muss ja nicht sein. Ich wünsch den Konsolern und den overclockern viel Spaß.

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[Freitag, 20061110, 12:42 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Haare in der TA-Suppe

Wenn man Haare in der Suppe finden will, findet man sie auch. ;) Über Martin Bredls Blog (Gratulation, nicht schlecht) bin ich auf aonSpeedFlat, die – nach Angaben der Telekom Austria – erste „echte” ADSL Flat Rate gestoßen.

Nun ich bin ein skeptischer Mensch, gerade wenn die TA etwas „cooles” anbietet, also hab ich mir das Paket etwas genauer angesehen.

Während man in den Leistungsbeschriebungen für die aonSpeed Produkte immer einen Hinweis in der Form „Im monatlichen Provider-Grundentgelt sind 4000 MB (MegaByte) Datentransfer (Down- und Upload) pro Kalendermonat inkludiert.” findet, fehlt dieser Abschnitt bei aonSpeedFlat komplett:

aonSpeed Flat beinhaltet den zeitlich unlimitierten Zugang mittels dynamischer IP Adressierung zum weltweiten Internet, inkl. 5 Mailboxen mit 25 Alias Adressen (Mailspace pro Mailbox 20 MB) und der Möglichkeit, eine Personal Homepage im Membersbereich (max. 20 MB Webspace) einzurichten, basierend auf einem herkömmlichen Telefonanschluss (POTS) Anschluss bzw. einem ISDN-BA der Telekom Austria.

Für den Zugang zum weltweiten Internet steht eine maximale Datenübertragungskapazität von bis zu 3072 Kbit/s downstream und von bis zu 384 Kbit/s upstream auf der Teilnehmeranschlussleitung zur Verfügung.

Ich weiß zwar nicht, wie man eine Homepage basierend auf einem POTS einrichten kann, aber mich persönlich irritiert es, dass der unlimitierte Datentransfer nicht in den Leistungsbeschriebungen festgehalten wird. Dieser findet sich erst in den Entgeldbestimmungen:

4.5 Provider-Grundentgelt für aonSpeed Flat inkl. Internetverbindungsentgelt, inkl. ADSL Zugangsleistung und inkl. unlimitierten Datentransfer pro Kalendermonat; – monatlich 49,90 Euro

Und dann gibts ja noch die AGBs:

Eine ordentliche Kündigung durch Telekom Austria wird insbesondere bei ungewöhnlich hoher Abfrage angemieteter WWW-Seiten, überproportionalem Datentransfer, Überschreitung der Nutzung als Einzelzugang (sofern eine solch eingeschränkte Nutzung in den Leistungsbeschreibungen vereinbart ist) oder bei Sperre oder bei Einstellung eines Dienstes erfolgen.

Also nicht jeden Monat ein Terabyte herunterladen, sonst gibts eine ordentliche Kündigung. ;)

Was mich weiters stört sind diese „bis zu” Angaben:

Für den Zugang zum weltweiten Internet steht eine maximale Datenübertragungskapazität von bis zu 3072 Kbit/s downstream und von bis zu 384 Kbit/s upstream auf der Teilnehmeranschlussleitung zur Verfügung.

Argumentation wird vermutlich sein, dass die Übertragungskapazität von der Länge und Qualität der Leitung, etc. abhängt. Aber das „bis zu” könnte natürlich auch bedeuten, dass die TA die Kapazität drosselt, wenn man eine gewisse Grenzen überschreitet.

Und wenn aonSpeedFlat ein zu großer Erfolg wird, kann man immer noch zur Complete-„Lösung” greifen und den Dienst einfach abdrehen.

Und ob man sich als Unternehmen die aonSpeed Flat nehmen sollte:

(13) Bei Kunden, die nicht Konsumenten im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes sind, behält sich die Telekom Austria Preisänderungen vor, insbesondere bei ungewöhnlich hoher Abfrage angemieteter WWW-Seiten, unlimitierten Zugängen, überproportionalem Datenverkehr und Erhöhung der der Telekom Austria entstehenden Unkosten.

Als ich weiß nicht, wenn ich mir so die AGBs ansehe.

Und denkt nicht mal dran, einen FON-Router an aonSpeed Flat anzuschließen:

(9) Die entgeltliche Weitergabe der Dienstleistungen an Dritte bedarf der ausdrücklichen, schriftlichen Zustimmung der Telekom Austria.

Schauen wir uns doch mal den aonSpeed Flat Tarif im Vergleich mit Inodes xDSL Privat medium 4096/512 an.

TA Kbit/s GB / Tag GB / 30 Tage
Down 3.072,00 31,64 949,22
Up 384,00 3,96 118,65

3.456,00 35,60 1.067,87




INODE Kbit/s GB / Tag GB / 30 Tage
Down 4.096 42,19 1.265,63
Up 512 5,27 158,20

4.608,00 47,46 1.423,83

Die TA flat kostet Euro 65,88 (Grundentgeld Internet und Telefonie TikTak Privat), Inode Euro 49,– im Monat. Damit ergibt sich, dass in einem rechnerischen 30 Tage Monat das Gigabyte an Daten bei der TA 0,0617 Euro, bei Inode nur 0,0344 Euro kostet.

Bin ich froh, dass ich in einer Gegend wohne, in der ich Wahlfreiheit hinsichtlich meines Internet-Providers habe.

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[Freitag, 20061103, 15:48 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Black

Black is not a colour, black is a statement of intent
From the Scary Devil Monastery.

Reduce, concentrate on the important things. No distractions.

So i did. No funny, interesting, cool background image. Just a black background.

No fluffy, teletubbies windows theme. Royale Noire theme replaced the default Windows-Playmobil blue.

And darkocean for Vim - to match the rest.

Black Screenshot

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[Mittwoch, 20061101, 14:08 | permanent link | 0 Kommentar(e)


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„Leyrers Online Pamphlet“ ist die persönliche Website von mir, Martin Leyrer. Die hier veröffentlichten Beiträge spiegeln meine Ideen, Interessen, meinen Humor und fallweise auch mein Leben wider.
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