ROBOEXOTICA!

Alle Jahre wieder ist Cocktail-Roboter-Zeit.

Roboter sind nicht nur zum Arbeiten und Angst machen da. Sie können auch Cocktails mixen, selber trinken oder alkoholgeschwängerte Bar-Konversationen führen. Diesen Robotern wird einmal im Jahr eine weltweit einzigartige Veranstaltung gewidmet. 2010 steigt die Roboexotica erstmals in der neuen Kulturlocation „mo.e” in der Thelemangasse 4, 1170 Wien. Die ehemalige Galvanik-Firma wird zum würdigen Ort des technophilsten Rausches der Welt!

Ach, was es heuer wieder so zu testen gibt! Etwa ein Wodka-Closett, eine Vollkörper-Exciterator-Maschine aus Los Angeles, einen 12-Zoll-Bar-Pianisten, eine der ineffizientesten Mojito-Apparaturen der Galaxis, ein Ratten-Cocktail-Spiel, eine Alkohol-Arcade, ein zu kitzelnder Zapfhahn, ein herzkranker Zombie-Servierbot, Benny the Booze Organ aus Colorado, ein White Russian Hippie oder (für den stärkende Würstelsnack danach) der Flamethrower BBQ! Obacht!

Einige davon wurden von StudentInnen der FH Joanneum, Studiengang Informationsdesign gebaut. Und sogar das Department für Interface Cultures der Kunstuniversität Linz ist 2010 mit von der Partie.

Doch weil die Roböxotica nicht nur ironisch über technologisch-alkoholische Interventionen nachdenkt, gibt es wie jedes Jahr ein gut sortiertes Symposion. Unter dem Titel „Next Cyborg” werden Gaststars wie Sean Bonner (Los Angeles), Jane Tingley (Montreal), Anouk Wipprecht (aus den Niederlanden), Jesse Zbikowski (San Francisco) und Phil Stearns (New York City) daran teilnehmen.

Im Showprogramm gibt es etwa die Sputniks oder Hannes Krebs & Friends und am Sonntag die traditionelle ACRA-Preisverleihung für die besten Roboter der Ausstellung. Cheers!

Veranstaltet wird das Festival von Shifz, monochrom und dem Bureau für Philosophie.

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[Sonntag, 20101128, 22:43 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Wikileaks

wikileaks verändert die welt - genauso wie 9/11 die welt verändert hat, nur langsamer und in eine neue richtung. #spannendSun Nov 28 13:48:32 via TweetDeck

 

Wikileaks changes the world - just like 9/11 has changed the world, only slower and in a new direction. #exciting

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[Sonntag, 20101128, 15:02 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Lotusphere 2011

Lotusphere 2011, January 30 - February 3, Orlando, Florida, USA


Youtube: Lotusphere Ad

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[Sonntag, 20101128, 14:48 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Heute! One night only! Der Wolfgang Lorenz Gedenkpreis!

Ja, auch ich will eine Schokobanane von Johannes, deswegen „borge” ich mir ein wenig Text von Gerald Bäck.

2008 machte sich der erfolgreiche ORF-Direktor – immerhin wurde er weder abgesetzt, noch musste er zurücktreten – Wolfgang Lorenz, bekannt für seine epischen Beiträge zur Hochkultur wie zum Beispiel “Mitten im 8ten“, auf, den Wert der Medien und deren Nutzung ins richtige Licht zu rücken und ein für alle mal klar zu stellen, wo das Internet seiner Meinung nach hingehört.

An dieser Stelle ein Zitat aus Sebastian Bauers Blog, der bei Lorenzs historischer Rede anwesend war:
Bis auf einmal Prof. Wolfgang Lorenz, der Programmdirektor Fernsehen des ORF, von einem „scheiß Internet” zu reden beginnt. Hat er das gerade wirklich gesagt, „scheiß Internet”? Er hat! Und wird nicht müde es zu wiederholen, er redet sich geradezu in Ekstase. Die Jugend von heute sei nicht in der Lage sich richtig zu artikulieren. Außer in Postings im Internet. Und ihm sei es „scheißegal”, was wir in diesem Internet machen würden.
 
Auf heftigen Widerspruch aus dem Publikum und die Feststellung, dass man im Internet interessantere Angebote finden würde als sie der ORF biete, folgte der Sager des Abends. „Es ist mir scheißegal, ob Sie zuschauen oder nicht.” Wortwörtlich hat er es so gesagt, der Programmdirektor des ORF.

Um diese Aussagen entsprechend zu würdigen, wird heuer schon zum zweiten Mal der Wolfgang Lorenz Gedenkpreis vergeben, um jene zu würdigen, die ganz im Sinne des ORF-Direktors werken. Im unermüdlichen Einsatz für die Internetfreiheit richtet monochrom mit Host Johannes Grenzfurthner die Veranstaltung aus.

Auch ich habe – wie schon im letzten Jahr – wieder eine kleine Rolle in dieser großartigen Veranstaltung. Unbedingt kommen!

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[Freitag, 20101126, 15:48 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Verleihgala des „Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten” (2010)

Verleihgala des „Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten” (2010)

Wann/Date: 2010-11-26 20:00:002010-11-26 23:59:00
Ort/Location: Figurentheater LILARUM, Göllnergasse 8, 1030 Wien

Dem „Scheiß Internet”, in das sich junge Menschen „verkriechen”, hat ORF-Programmdirektor Wolfgang Lorenz im Herbst des Jahres 2008 den Kampf erklärt. Wenn das nicht Grund genug ist, nach dem Visionär einen Preis zu benennen, was dann? Das Wiener KünstlerInnen-Kollektiv monochrom hat deshalb den „Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten” gestiftet und verleiht diesen heuer zum zweiten Mal an jene, die durch Wort und Tat völlig unqualifizierte Statements gegen das Informationszeitalter abgeliefert hatten.

Im letzten Jahr haben sich die Grünen mit ihrem seltsamen Gebahren gegen die „Vorwahlen”-Basis-Bewegung ausgezeichnet, heuer warten wieder viele KandidatInnen vom Medienstaatssekretariat bis zum „Zukunftsforscher” Matthias Horx.

Ein Lobesschwanengesang auf die kommunikationstechnologiefeindlichsten und kulturpessimistischsten Distinktionsgewinnler! Und -innen!

Die hochkarätige Fachjury:
Nicole Kolisch (Lohnschreiberin), Manfred Bruckner (Wissensmanager - WKÖ), Jana Herwig (Medienwissenschaftlerin), Ingrid Brodnig (Journalistin/Falter), Thomas Thurner (Quartier für digitale Kultur)

Am 26. November 2010 um 20 Uhr werden im Rahmen einer triumphale Abendshow im Wiener Figurentheater Lilarum (gehostet von Johannes Grenzfurthner, monochrom) wieder diverse Ehrengäste zu Wort kommen!


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[Sonntag, 20101121, 19:08 | permanent link | 0 Kommentar(e)


KW 47 im Metalab

Events im Metalab – Rathausstraße 6, 1010 Wien – http://metalab.at
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// FunkFeuer - Montagstreffen
* Das Community Backbone Netz über den Dächern Wiens
* Mon 22.11.2010 19:00
* http://metalab.at/wiki/FunkFeuer

// First Devops Meetup
* closing the gap between software development and operations
* Di 23.11.2010 19:00
* http://metalab.at/wiki/Devops%20Meetup

// Stefan Schumacher: Die psychologischen Grundlagen des Social Engineering
* Di 23.11.2010 19:30
* http://metalab.at/wiki/Die_psychologischen_Grundlagen_des_Social_Engineering

// LUGA Vortrag: Freiheit macht Angst
* Vortrag über die Chancen und Probleme Freier Software mit anschl. Diskussion
* Mi 24.11.2010 19:00
* http://metalab.at/wiki/LUGA_Vortrag_Freiheit_macht_Angst

// Wie sensibilisiere ich Menschen für den Datenschutz - Eine Forschungsfrage?
* Mi 24.11.2010 21:00
* http://metalab.at/wiki/Datenschutzsensibilisierung

// Clifford’s Elektronikkurs
* Transistoren und Transistorschaltungen (Teil 4)
* Wegen Party am Freitag auf den Donnerstag vorverlegt!
* Do 25.11.2010 19:00
* http://metalab.at/wiki/Elektronik_Kurs_2010

// DeepSec Party
* After Party der internationalen Security-Konferenz https://deepsec.net
* Fr 26.11.2010 ab 20:00
* http://metalab.at/wiki/2010-11-26_DeepSec_Party

// Pure Data Workshop
* real-time generation and processing of audio, graphics, video and sensor data
* Sa/So 27./28.11.2010 12:00-18:00
* http://metalab.at/wiki/Pd-Workshop

 

via Peter Kuhm/Metalab-Mailingliste

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[Sonntag, 20101121, 17:10 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Space, The Final Frontier

Ever since I was a kid, spacetravel faszinated me. This was followed by an addiction for SF literature and you can possibly guess the rest ;)

A lot of this flooded back, when „Astronomy Picture of the Day” (german version) posted their „Home from Above” (Heimat von oben) picture:

Peering out of the windows of the International Space Station (ISS), astronaut Tracy Caldwell Dyson takes in the planet on which we were all born.
Credit: Expedition-24-Besatzung, NASA

IMHO, this picture embodies everything, why space still fascinates a lot of people and many of us dream about going to space.


Youtube: „Space Oddity” - David Bowie, Sound & Vision Tour (1990)

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[Sonntag, 20101121, 14:39 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Bruce Springsteen & The Roots: Because The Night


Youtube: „Bruce Springsteen & The Roots: Because The Night

 

Bruce Springsteen performed „Because The Night” with Steven Van Zandt, Professor Roy Bittan and The Roots on Late Night with Jimmy Fallon on 2010-11-16.

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[Sonntag, 20101121, 13:44 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Terrorlaufzeit DE nach AT: 1 Tag

Am 18. November habe ich noch gescherzt:

nimmt Wetten entgegen, wann der sinnbefreite Terrorwarnung-Wahnsinn von DE auch auf AT überschwappt. #fbless than a minute ago via identica

Am 19. November lässt der ORF bereits einen dubiosen „Terrorexperten” auf dem Wiener Christkindlmarkt vor Anschlägen warnen, Muslime werden dabei live unter Generalverdacht gestellt.

Stefan Bachleitner hat auf Kobuk bzw. seinem Blog dieses Musterbeispiel für Angstmache zerlegt:

In Kooperation mit dem ORF gelingt es den beiden, entgegen aller behördlichen Erkenntnisse ein Gefühl erhöhter Bedrohung zu vermitteln. Mangels konkreter Fakten wurde das Gefährdungspotenzial in Österreich durch einen spektakulären Test belegt. Mit versteckter Kamera filmte der ORF, was in Wien mit einem unbeaufsichtigten Rucksack – „groß genug für einen Sprengsatz” – passiert, der vor dem Stephansdom abgestellt oder in der U-Bahn vergessen wird. Vor zwanzig Jahren hätte man mit einem solchen Test noch bewiesen, dass Wien eine der sichersten Großstädte der Welt ist, denn obwohl niemand darauf aufgepasst hat, wurde die Tasche nicht geklaut.

SEHR lesenswert!

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[Sonntag, 20101121, 13:16 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Justizministerin sorgt für Rechtsschutzdefizit

orf.at: „Fallen” für Rechtsunkundige

Der Entwurf sieht nämlich vor, dass Richter künftig keine Klagen und Rekurse mehr verfassen dürfen. Betroffen davon sind alle Zivilrechtsangelegenheiten - sozial- und arbeitsrechtliche Verfahren eingeschlossen.
 
Diese Maßnahmen gehe aber „zu Lasten der Unbeholfensten”, warnte der Welser Sozialrichter Martin Greifeneder gegenüber ORF.at. Bezirks- und Arbeits- und Sozialgerichte seien für viele Menschen die erste Anlaufstelle, wenn sie etwa einen Bescheid der Sozialversicherung (etwa Pension, Anm.) erhalten. Aber auch Mietrechtsangelegenheiten, Streitfälle mit Arbeitgebern u. ä. fallen darunter. Vor allem Menschen, die rechtsunkundig sind und sich keinen Anwalt leisten können, trifft demnach diese Regelung.
 
Im Entwurf verweist das Justizministerium darauf, dass es für Betroffene auch künftig genügend Anlaufstellen gebe - etwa den Konsumentenschutzverein, die Arbeiterkammer und die Mietervereinigung. Allerdings ist fraglich, ob diese die Menge an künftigen Hilfsansuchen bewältigen kann - umso mehr, als die zeitliche Frist - etwa beim Einbringen von Klagen - von drei Monaten auf vier Wochen verkürzt wird. Auf diesen Umstand hatten zuletzt in der Öffentlichkeit die Pflegeverbände hingewiesen. Betroffen sind davon aber auch Menschen mit negativen Pensionsbescheiden. Auch das OGH lehnt die Verkürzung der Frist ab, da es sich um für die Kläger existenzielle Belange handelt.

Die Aktion passt in das Bild, das die derzeitige Regierung von ÖVP und SOZIALdemokratischer Partei derzeit bietet. Zeit für Neuwahlen!

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[Sonntag, 20101121, 13:03 | permanent link | 1 Kommentar(e)


„Der Terrorist als Gesetzgeber” von Herbert Prantl

Selten so einen grandiosen Text gelesen. Könnte der bitte in allen Schulen, Fernsehsendungen, … diskutiert werden?

Der Guerrillero besetzt das Land, der Terrorist besetzt das Denken. Die Terroristen sind nach dem 11. September nicht, wie befürchtet, in Atomkraftwerke und Wasserversorgungsanlagen eingedrungen; nicht dort haben sie Unheil angerichtet und Verderben über das Land gebracht. Sie tun es auf andere, subtil gefährliche Weise: Sie haben sich der Schaltzentralen der westlichen Demokratien bemächtigt; sie beherrschen die Apparate und Brain-Trusts, in denen Recht produziert wird; sie verseuchen den Geist der Gesetze. Überall, in Washington, London, Paris und Berlin, werden vergiftete Paragraphen und Gesetzesartikel produziert, rechtsstaatliche Prinzipien geopfert.

Der Terrorist als Gesetzgeber

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[Samstag, 20101120, 14:05 | permanent link | 1 Kommentar(e)


Workshop Chatten über IRC mittels irss

= abstract =

mitglieder des hackerspace c-base in berlin chatten taeglich per IRC im kanal #c-base als teil ihres vereinslebens. die themen sind, wie immer, die events „an bord”, frust mit der hard+software, sowie alltaegliches aus berlin und der digitalen welt.

chat als digitaler bestandsteil einer community wird oftmals unterschaetzt. mailinglisten und wikis sind indirekte kommunikation - und instant messaging ist generell keine gruppenaktivitaet.
= ziel =

lasst uns das chatten im metalab wiederbeleben als ein teil der taeglichen kommunikation!

wie immer geht es darum einen internet service moeglichst optimal zu nutzen, indem wir ein programm als werkzeug durch austausch untereinander nutzbarer machen.

am anfang helfen wir den „newbies” bei der installation und grundlegenden konfiguration.

wie chatten ueber den kanal #metalab und loggen mit, damit wir spaeter davon eine zusammenfassung geben koennen.

gegen ende (23h) fassen wir die ergebnisse zusammen und fuegen sie einer oeffentlichen dokumentation zu (zB blog, wiki). eine liste von TODOs bildet dann die grundlage fuer den naechsten termin ueber das thema „chat”.

= inhalt =

fuer ein effektives chatten braucht es natuerlich einen guten „client”. ich empfehle „irssi”.

irssi rennt in jedem terminal und sollte daher ueberall zugaenglich sein. es hat uebermaessig viele features, die kaum ein anderer client hat.

ich werde am sonntag im metalab sein und eine kleine einfuehrung geben. und dann benutzen wir das programm einfach zu chatten ueber das programm selbst. dabei lernen wir das programm und seine anwendung kennen.

= registrierung =

falls ihr interesse habt, dann tragt bitte eure praeferenz zu den zeiten ueber das doodle ein: http://www.doodle.com/nvg9727ab2ypg9tm

danke! bis zum 21.11.2010! (uebr: 2111201 = 673*3137)

Sven Guckes (SvenG@FreeNode metalab-2010-11-21@guckes.net)

= wiki =

http://metalab.at/wiki/Jukebox#IRC.2Birssi

Links:

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[Mittwoch, 20101117, 08:43 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Einladung zum FSFE Fellowship-Treffen in Wien

Wann/Date: 2010-11-19 18:00:002010-11-19 22:00:00
Ort/Location: Metalab Bibliothek, Rathausstraße 6, 1010 Wien

Am Freitag den 19. November 2010 findet ein FSFE Fellowship-Treffen in Wien statt. Wir treffen uns ab 18:00 Uhr in der Bibliothek im Metalab, Rathausstraße 6. Die Agenda starten wir um 19:00 Uhr. Folgende Punkte stehen dieses Mal auf der Tagesordnung:

  • weitere Ideensammlung für Veranstaltungen 2010/2011:
    • „Freie Software für kleine NGOs”
    • Linuxtag, Krems (16.
    • 18.5.2011), Thema: Schule und Bildung
    • Vorträge an Schulen
    • Global Open Data Hackday, Wien (4.12.2010)
  • LUGA-Vortrag über Freie Software (24.11.2010 im Metalab)
    Beteiligung an Podiumsdiskussion?
  • Die Grünen gezielt ansprechen auf ihr Wahlversprechen?
  • Fellowship-Wiki-Automatisierung / Koordination von Projekten
  • Diverses
  • Keysigning
  • Party
  • Gemütliches Beisammensein

Wie immer richtet sich die Einladung an alle, die sich für die FSFE oder für Freie Software interessieren. Wir freuen uns auf eine große Teilnehmerzahl!

Viele Grüße,
Das österreichische Team der Free Software Foundation Europe


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[Dienstag, 20101116, 19:38 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Debian Women IRC Training Sessions

The Debian Women project is pleased to announce the forthcoming start of a series of training sessions which will be held on IRC by experienced community members. The main goal of this initiative is to encourage more people, and specifically women, to contribute to Debian while introducing them to different aspects of the Debian Project. Topics will span over a wide range of subjects related to daily Debian maintenance efforts as well as advanced tasks. These sessions are organized by the Debian Women project on its IRC channel (#debian-women on irc.debian.org) and are open to everybody, regardless of gender or previous involvements in the community.

First session has been scheduled for Thursday, 18th November at 20:00 UTC. Lars Wirzenius, a long-standing Debian Developer, will give an introductory lesson titled „Introduction to Debian Packaging”.

Future sessions will be held on a regular basis, and will cover collaborative maintenance with git, Python modules and applications packaging, and many more. Please visit the official wiki page [1] regularly to check the up-to-date agenda and follow our group on identi.ca [2]. You may also refer to the wiki to suggest new topics or sign up yourself as a trainer: we are always looking for more people to share knowledge and complete the schedule, so don’t be shy!

About Debian Women

The Debian Women project was founded in May 2004 to balance and diversify the Debian Project by actively engaging with interested women and encouraging them to become more involved in Debian.

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[Dienstag, 20101116, 19:13 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Buzzword Bingo für den Wiener Landtag

Erstellt aus dem Koalitionspapier.

 

Diversitätsorientiert interkulturelle Kommunikation Bildungsmetropole Best Agers Grüne Jobs
Age-Management Creative Industries Überblicksraster forcierter Setting-Ansatz Migrant Mainstreaming
BildungspartnerInnenschaft Empowerment FREI Transparenz Stadt der Kooperation
Querschnittspolitik Halbe/Halbe Nutzung von Synergien Gender Mainstreaming Objektivierungsverfahrens
Wiener Mittelschule Krise Umwelt-Cluster Gleichstellungsmonitor Innovationsassistenz

 

Fünf „buzzwords” in einer Reihe, Spalte oder Diaginal ergeben einen „BINGO!”
Es gelten nur „buzzwords”, die von anderen ausgesprochen werden. Die Provokation eines Wortes durchgezieltes Stellen ener Frage ist erlaubt.

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[Sonntag, 20101114, 23:52 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Danke Hirter!

Aus dem Rot/Grüninnen Koalitionsübereinkommen:

Sexistische Werbung hat in Wien keinen Platz, denn sexistische Werbung prägt stereotype Rollenbilder und hat daher weitreichende negative gesellschaftliche Auswirkungen für die Gleichstellung. Wir richten daher eine eigene Wiener Watchgroup ein, die anhand eines zu erstellenden Richtlinienkatalogs darauf achtet, dass Werbesujets die Würde der Frau nicht verletzen und kommunalpolitische Handlungsspielräume gegen sexistische Werbung genützt werden.

Die einzurichtende „Wiener Watchgroup” kümmert sich also drum, dass stereotypische Rollenbilder durch sexistische Werbung nicht weiter geprägt werden. Fein.

Interessant finde ich aber, dass laut dem Koalitionsübereinkommen nur darauf geachtet wird, dass „die Würde der Frau” nicht verletzt wird. Männer dürften anscheinend keine Würde haben, die verletzt werden kann. Das erinnnert mich an den Pahö mit der Hirter-Werbung. Bei den leicht bekleideten Damen wurde Zeter und Mordio geschriehen, bei den leicht bekleideten Herren gab es nicht mal einen Pieps. Ich vermute, dass der Absatz auch dank dieser Kapagne in das Koalitionsübereinkommen hinein gekommen ist.

Und ob diese „Wiener Watchgroup” dann auch gegen die Werbungen für den „Töchtertag” vorgeht – schließlich werden da auch „stereotypische Rollenbilder” geprägt.

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[Sonntag, 20101114, 23:25 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Schas mit Quastln

Aus dem Rot/Grüninnen Koalitionspapier für Wien:

Um eine bessere Koordination aller Präventionseinrichtungen und -projekte im Jugendbereich zu ermöglichen, soll ein Überblicksraster über alle bestehenden Angebote (Streetwork, aufsuchende Jugendarbeit etc.) für die Bezirke erarbeitet werden.

Übersetzung: Viele Beamte werden viel Zeit und Geld damit verbrauchen, alle Präventionseinrichtungen und -projekte im Jugendbereich in ein Excel-File einzutragen. Darüber hinaus wird nichts passieren.

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[Sonntag, 20101114, 23:05 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Wien: Das rotgrüne Koalitionsabkommen und die Männer

Beim Lesen des rot-grünen Regierungsübereinkommens für Wien (PDF) kann man sehr schön erkennen, in welchen Kapiteln sich welche Partei stärker „einbringen” konnte.

Allein der Titel „Gemeinsame Wege für Wien” ist aus Männersicht schon ein Hohn.

Aber bevor es ans Krakelen geht, möchte ich doch die 1-2 positiven Punkte herausstreichen.

Weitere Schritte werden in Sachen Ausbau der Delogierungsprävention gesetzt, wobei verstärkt der Housing First-Ansatz verfolgt wird. Qualitätsstandards (z.B. ein rascher Zugang zu allen Stufen des Systems der Wiener Wohnungslosenhilfe) im Wohnungslosenbereich sind von größter Wichtigkeit, das Zielgruppenmanagement wird im Hinblick auf spezielle Angebote für Frauen, Familien und Männer sowie hinsichtlich der zu erwartenden Integrationspotenziale verfeinert und weiter entwickelt.

 

Mütter und Väter finden in der Stadt Wien eine Dienstgeberin, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein wichtiges Anliegen ist. Wir setzen auf flexible Arbeitszeitmodelle für Eltern. Ziel ist die weitere Steigerung der Inanspruchnahme der Väterkarenz. Die Einführung eines Papamonats, um mehr jungen Vätern zu ermöglichen, Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, wird (nach budgetärem Ermessen) erwogen.
Ich hab mir lang überlegt, ob ich das unter „positiv” einreihen soll. Wenn es um eine Forderung für Frauen gegangen wäre, hätten sie nämlich den Zusatz „nach budgetärem Ermessen” nicht angehängt – soviel zum Thema „GLEICH”berechtigung.

 

Und jetzt zum mühsamen Teil, wenn es um das Thema „GLEICHberechtigung” geht:

In Wien muss jedes Kind unabhängig von Einkommen, Herkunft, Sprachkompetenz und Bildung der Eltern die Chancen auf beste Bildung und Ausbildung haben.
Hier fehlt „unabhängig von Geschlecht, …”. Das wäre dann nämlich beim Bildungsteil interessant geworden.

 

… für Gleichberechtigung
Jede Frau und jedes Mädchen soll in Wien sicher, selbstbestimmt und unabhängig leben können.

Frauen und Mädchen sollen ihre Rolle selbst bestimmen können.
Männer nicht, oder wie? Soviel zum „Gleich”. Bleibt nur mehr die „berechtigung”. Wobei, so überraschend ist das nicht, wenn man sich die Regeln zur Unterhaltsberechnung ansieht, wo man nicht nach dem tatsächlichen (nicht)-Einkommen, sondern danach eingestuft wird, was man laut den Damen des Jugendamtes verdienen könnte, „wenn man sich nur ein bißchen anstrengen würde”. Dazu noch die Anspannungsregel, laut der Mann auf 30% UNTER das Existenzminimum gepfändet werden darf – da hat es sich dann sehr schnell mit der „Selbstbestimmtheit” für Männer.

 

Wien unterstützt unabhängige Frauen- und Mädchenberatungseinrichtungen …
<sarkasmus>Weil Männer und Burschen brauchen ja nie Beratung. Die wissen alles, können alles und meistern alle Lebenssituationen alleine und ohne Hilfe.</sarkasmus>

 

Vorstellbar wären die Einrichtung eines Schulversuches einer AHS-Oberstufe mit dem Schwerpunkt „Sozialberufe” und die Möglichkeit eines daran anschließenden Curriculums (11/2 bis 2 Jahre) als Ausbildung zur KindergartenpädagogIn.
Hier dürften sich die Grüninnen mit der „..pädagogin” durchgesetzt haben. PädagogEN sind für diesen Schulversuch anscheinend nicht erwünscht, obwohl es zahlreiche, auch internationale Studien gibt, die belegen, dass gerade in diesem Alter auch männliche Bezugspersonen wichtig sind. Kommen als nächstes wieder die Schulen „für wirtschaftliche Frauenberufe”?

 

Besonderer Schwerpunkt für Mädchen mit Migrationshintergrund an der Schnittstelle zwischen Schule und Beruf
Weil für Burschen ist es leichter?

 

Frauengesundheit
Das Themenspektrum des Wiener Programms für Frauengesundheit ist breit gestreut. Es reicht von Maßnahmen zur Förderung der Herzgesundheit, einer selbstbestimmten Haltung zum eigenen Körper, insbesondere zum Körpergewicht, einer Absage an den Schönheitswahn über Initiativen zum Brustkrebsscreening bis hin zu einem umfangreichen Angebot für junge Mütter.

Dabei wird auch der Zugang zu frauenspezifischen Leistungen, z.B. in öffentlichen Spitälern, evaluiert. Von den engagierten Aktivitäten des Wiener Frauengesundheitsprogramms haben zahllose Wienerinnen profitiert. Der Fortbestand und die Weiterentwicklung dieser wichtigen Arbeit werden seitens der Wiener Stadtregierung garantiert.
Die Stadt Wien setzt weiterhin auf die Förderung eines gesunden Lebensstils durch die Frauengesundheitszentren.
Mainstreaming von Frauengesundheit hat bei allen Gesundheits- und Pflegemaßnahmen zu erfolgen.

Kinder (Bsp.: Gesunder Kindergarten, Gesunde Schule), Frauen (z.B.: Geh!sund – Bewegte Frauen), sozial benachteiligte Menschen (z.B.: Gesundes Grätzel, Wohnungslose) und SeniorInnen (z.B.: PASEO - Bewegtes Altern in Wien) gehören zu den wichtigsten Zielgruppen für die nachhaltige Gesundheitsförderung in Wien.
Ein eigenes, komplettes Kapitel zur Frauengesundheit. Bin ich froh, dass ich ein Mann bin, weil offensichtlich werde ich in Wien als Mann eh nicht krank. Diese ganzen „Mens Helath Day” Aktionen und so sind anscheinend komplett überzogen. Und ins Krankenaus müssen wir auch nicht - echt super. Herzprobleme haben wir Männer in Wien ebensowenig, wie Probleme mit dem Körpergewicht oder Prostatakrebs. Ein gesunder Lebensstil und nachhaltige Gesundheitsförderung ist für Männer ebenso nicht notwendig – wir können also bei rotem Fleisch, Scotch und Zigarren bleiben. Danke. I’m Danny Crane!

 

Der Schwerpunkt ist für uns im Bereich der Sachleistungen zu legen. Soziale Dienstleistungen wirken als konkrete Armutsprävention, weil sozial benachteiligte Gruppen überproportional von ihnen profitieren: Das starke öffentliche Spitalswesen, das starke öffentliche Bildungswesen und der beitragsfreie Kindergarten, der leistbare öffentliche Verkehr, das starke städtische Engagement beim Wohnen – so bekämpft die Stadt Wien Armut.
Es würde auch helfen, wenn man als Mann nicht bis zu 30% UNTER das Existenzminimum gepfändet werden dürfte („Anspannungsregel”, wer sie kennt).

 

Unser Ziel ist, dass sich Frauen und Mädchen frei entfalten und ihren Beruf und ihre Lebensform aus dem ganzen Spektrum aller Möglichkeiten wählen können.
Männer nicht.

 

Die konsequente Anwendung einer gendersensiblen Pädagogik in allen Bildungseinrichtungen gepaart mit speziellen Programmen, die Mädchen für technische Berufe begeistern, soll das „weibliche” Berufsspektrum erweitern. Der Töchtertag soll weitergeführt werden.
Ein Klassiker. Das gute „gendersensibel”, gefolgt von einem „für Mädchen”. Auch hier haben sich die Grüninnen wunderbar durchgesetzt. Das „gendersensibel” auch für die Burschen gelten würde, wird hier wunderbar übergangen. Ebendso dieser „Töchtertag”. Da wird auf In Wien muss jedes Kind unabhängig von [..] die Chancen auf beste Bildung und Ausbildung haben ganz schnell vergessen und auch darauf, dass „männliche” Berufsspektrum zu erweitern. Dass es bei der GLEICHberechtigung eigentlich darum ginge, diese dumme, altmodische Trennung in Frauen- und Männerberufe durch einen „Kindertag” oder „Tag der Berufe” aufzuweichen, darüber will anscheinend keiner nachdenken. Soviel kann man gar nicht fressen, wie man deswegen Speiben möchte.

 

Junge genauso wie ältere Frauen sind unabhängig von Herkunft, sozialer Schicht, Kultur oder Bildungsstand auf vielfältige Weise von Gewalt betroffen. Gewalt hat verschiedene Ausprägungen, wie sexualisierte, körperliche und/oder psychische Gewalt im sozialen Nahraum, im Arbeits- und Ausbildungsbereich oder durch Fremdtäter, Zwangsverheiratung und weibliche Genitalverstümmelung, Frauenhandel und strukturelle Gewalt.
Wir sehen es als zentrale politische Aufgabe, die langfristige ausreichende Versorgung von Opferschutzeinrichtungen sicherzustellen, für von Gewalt betroffene Frauen rasche und unbürokratische Hilfe anzubieten und alles dafür zu tun, um bestmögliche Unterstützung und Schutz vor Gewaltakten zu gewährleisten.
Hier wäre es angebracht, mal einen Blick auf die Realität zu werfen – Neue Studie: Männer häufiger Opfer von Gewalt als Frauen – und ev. mal geschlechtsneutrale Lösungen zu entwickeln, wie mit Gewalt in einer Beziehung umgegangen wird.

 

Eine sichere Unterkunft im Frauenhaus bietet betroffenen Frauen die Möglichkeit, frei von Druck und Angst neue Perspektiven zu finden. Unterkunftsplätze werden kontinuierlich ausgebaut.
Etwas, das ein Mann, der unter das Existienzminimum gepfändet wird, ev. Job und Wohung verloren hat, … natürlich nicht braucht. Die fängt man dann mit den Obdachlosen- und Drogenhilfsprogrammen ab.

 

Wir sehen es daher als eine wichtige Aufgabe, die Öffentlichkeit weiterhin zum Thema ‘Gewalt gegen Frauen’ zu sensibilisieren. Vorurteile müssen entkräftet und Beratungsstellen beworben werden.
Siehe oben, „Neue Studie: Männer häufiger Opfer von Gewalt als Frauen”.

 

Bewusstseinsbildende Maßnahmen sollen Männer und Frauen in einem ersten Schritt dazu motivieren, Haushaltsführung, Kindererziehung und Pflegearbeit gerecht zu teilen. Halbe-Halbe soll zur gelebten Selbstverständlichkeit werden.
Gleichstellung durch betriebliche Frauenförderung
Wir wollen Wien in Sachen betriebliche Frauenförderung zur Vorzeigestadt machen.
Alles nur leere Worte. Wäre das mit Halbe-Halbe ernst gemeint, gäbe es in dem Dokument nicht nur eine Seite zum Thema „Gleichstellung durch betriebliche Frauenförderung”, sondern beispielsweise auch eine Seite zum Thema Väterkarenz inklusive einem Preis für Unternehmen die sich diesbezüglich engagieren sowie eine Koppelung öffentlicher Aufträge der Stadt an Maßnahmen zur förderung der Väterkarenz.

 

Ein innovativer Meilenstein auf dem Weg zu Gleichstellung wurde bereits mit dem rot-grünen Projekt zur Koppelung öffentlicher Aufträge der Stadt an frauenfördernde Maßnahmen gesetzt.

Transparente und objektivierbare Auswahlverfahren sowie durchlässige und flexible Karrierestrukturen sind die essentiellen Eckpfeiler im Bemühen um echte Chancengleichheit für alle Frauen und Männer.
Passen die zwei Aussagen nur für mich nicht zusammen? Chancengleichheit, aber wenn es um einen öffentlichen Auftrag geht, muss die Frau bevorzugt werden?

 

Die Stadt Wien stellt sich klar gegen jede Form von Diskriminierung, gegen Mobbing und sexuelle Belästigung und stellt ihren MitarbeiterInnen unabhängige Anlaufstellen zur Seite.
Wo ich jetzt viel Geld drauf setzten würde, dass diese Stellen durchgängig von Frauen besetzt sind.

 

Kunst, Kultur und der kreative Output Wiens sind ein wesentlicher Bestandteil der Dynamik dieser Stadt und eine wichtige Artikulationsmöglichkeit für die gesellschaftlich relevanten Diskurse. Kulturpolitik ist immer auch Integrations-, Sozial-, Jugend-, Frauen- und Bildungspolitik.

Gleichstellungspolitik, Frauenförderung und Gender Mainstreaming müssen auch im Kunst- und Kulturbereich Selbstverständlichkeit werden. Deshalb wird im Rahmen der Kunst- und Kulturförderung der Stadt Wien der Frauenförderung noch stärkeres Augenmerk geschenkt werden. Die Ergebnisse der bisherigen Verankerung von Gender Mainstreaming werden einer Evaluierung unterzogen
Als Mann hat man mit Kulturpolitik also nix zu suchen. Merke: Wenn Du als Mann im Kulturbereich was erreichen willst, schick eine Frau vor.

 

IMHO handelt es sich bei diesen Punkten um die Konsequente FOrtsetzung des Parteiprogrammes der Grüninnen. So gesehen muss man vor Ihnen den Hut ziehen, das haben sie gut gemacht.

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[Sonntag, 20101114, 22:34 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Wien: Das rotgrüne Koalitionsabkommen und die IKT

Zur Erleichterung der Verwaltungsarbeit an den Wiener Schulen wird ein einheitliches Datenbanksystem entwickelt sowie ein Berichtswesen erstellt, welches den Verwaltungsaufwand in den Direktionen auf seine Effizienz überprüft.
A fool with a tool is still a fool. fällt mir dazu nur ein. Ein grandioser Vorschlag. Anstatt die Effizienz der Direktionen mittels IT-Einsatz, .. zu erhöhen, wird lieber ein Datenbanksystem zur Überwachung der Direktionen gebaut.

 

Gerade der Tourismus in Wien ist eine Erfolgsgeschichte, in diesem Sinne wollen wir die erfolgreichen Initiativen von „Wien Tourismus” fortführen.
Dazu fällt mir die Studie „IKT Standort Wien im Vergleich” ein, in der es heißt:
Bezogen auf die gesamte marktorientierte Wirtschaft in Wien zeichnet der lokale IKT Sektor für 8 % des gesamten Unternehmensbestandes, für 10 % der Beschäftigung, für 10 % der wirtschafteten Erlöse und Erträge sowie für 15 % der Bruttowertschöpfung verantwortlich. Die regionale Bruttowertschöpfung ist im direkten Vergleich fast 6,5 Mal höher als im Tourismus. Bei den Erlösen und Erträgen übertrifft die IKT Wirtschaft den Tourismus gar um den Faktor 10.
Ein dreifaches Hoch den alten Lobby-Seilschaften und Strukturen in WKÖ und Co. für ihr Tourismus-Engagement. Möge Wien zu einem Sissy-Disneyland verkommen.

 

Die Infrastruktur der Zukunft heißt „Breitband”. Als Wirtschaftsstandort von Welt wollen wir in Wien durch Kooperation mit privaten Partnern das Breitbandnetz weiter ausbauen mit speziellem Augenmerk auf Hot Spots (Neu Marx) oder neue Stadtentwicklungsgebiete (Aspern).
Ziel ist ein weiterer Ausbau des kostenlosen Zugangs zu leistungsfähigen W-LAN Hotspots an zentralen Knotenpunkten der Stadt.
Wer also nicht in Hot Spots oder Stadtenwticklungsgebieten wohnt (als beispielsweise im 23. Bezirk) wird auf modernes Breitband weiterhin warten dürfen. Und bezgl. der WLAN-Hotspots bin ich ja schon gespannt, ob den Worten auch noch Taten folgen werden (etwa Förderungen für funkfeuer oder Freewave), oder ob sie das Geld einfach wieder der Telekom und UPC in den Rachen werfen werden.

 

Die BürgerInnen müssen das Budget und die Beschlüsse des Gemeinderats aber auch mittragen und mitverantworten können. Deshalb wird eine noch bessere und ausführlichere Darstellung angestrebt – u.a. eine noch übersichtlichere Veröffentlichung gerade im Internet.
Nota bene: Das operative Wort ist hier „Darstellung”. Da wirds eine wunderhübsch erstellte Website auf Basis von Wordpress geben, die tolle Balken und Tortendiagramme zeichnen wird, um zu zeigen, dass es alles toll ist. „Open Data” haben die Damen und Herren hier wohl ganz bewusst vermieden – es kann ja auch nicht sein, dass die Bürgerinnen und Bürger hinter die Kulissen blicken und sich aufgrund der Rohdaten ein andere Bild machen, als jenes, dass der Gemeinderat zeigen will.

 

Im Rahmen eines Modellprojekts „Intelligenter Stromzähler” werden insbesondere für den gewerblichen Gebäudebereich Lösungsmodelle, Visualisierungskonzepte und technische Kriterien erprobt, um vor Umsetzung der EU-weit verpflichtenden Einführung intelligenter Stromzählern entsprechende Best-Practice-Lösungen vorzuweisen.
Schön wie in diesem Zusammenhang die Themen Datenschutz und soziale Verträglichkeit einfach ignoriert wurden. Zum Glück sind das ja keine Kernthemen der SPÖ oder der Grüninnen. Mehr dazu siehe Arge-Daten, Wirtschaftsministerium plant massive Grundrechtseingriffe

 

E-Medikation setzt im niedergelassenen und stationären Bereich auf die Vermeidung von medizinisch unerwünschten Arzneimittel-Wechselwirkungen.
Das würde ich so interpretieren, dass sich die Stadt Wien gegen den „Arzneimittel-Sicherheitsgurt” und die Verknüpfung von e-card und Medikamentendatenbank ausspricht. Oder sind mit „niedergelassenen Bereich” die praktischen Ärzte gemein? Wird dann auch der Testlauf im 22. Bezirk nicht durchgeführt? Das ist SEHR wischi-waschi.

 

Um die sozialen Leistungen und Errungenschaften der Stadt ebenso wie Verbesserungspotenziale sichtbar zu machen, um soziale Aufstiege und Abstiege nachvollziehbar zu überblicken und um Abstiegsängsten sachlich entgegen wirken zu können, wird ein Armuts- und Reichtumsbericht entsprechend Rechnung legen.
Wieder nur ein Bericht. Keine Rohdaten, kein „Open Data”.

 

Weil Wien als Stadt der Vielfalt seine Zukunft sichern will, macht Wien Integration messbar und überprüft kontinuierlich die Wirksamkeit seiner Maßnahmen und Strategien.
Wien misst nicht nur die Migration, sondern auch die Integration und Diversität. Auf Basis wissenschaftlich abgesicherter Daten wird kontinuierlich der Integrationsprozess evaluiert.
Die Messbarkeit zeigt auch die Handlungsfelder für künftige Integrationsmaßnahmen auf.
Bloß nicht die Daten zur Verfügung stellen, da könnten andere ja was „anderes” aus den Daten herauslesen, als die Stadt selbst. Kein Bericht, keine Rohdaten, kein „Open Data”.

 

Interdisziplinäre Projekte, die digitale Kunst mit Theater, Film, Bildender Kunst, Literatur, Performance und anderen Kunstformen verbinden, werden verstärkt gefördert.
Darüber hinaus wollen wir weitere Impulse in der Netzkultur setzen, um Wien zu einem signifikanten Knotenpunkt auf der virtuellen Landkarte zu machen.
Ah, eh so konkrete Ideen und Maßnahmen. Da kann ja dann nix schief gehen.

 

Förderung der Creative Industries
  • Die Kreativwirtschaft an der Schnittstelle von Wirtschaft und Kultur ist für die kulturelle Produktion in Österreich von besonderer Bedeutung.
  • Zur Stärkung des Kreativstandorts Österreich und zur Förderung österreichischer Kreativleistungen werden Initiativen und Förderprogramme in den verschiedensten Bereichen ausgebaut. So sollen Start-Ups im Bereich der Creative Industries noch stärker unterstützt werden.
  • Insbesondere wird Wien junge Talente im Bereich der digitalen Innovation fördern.
  • Durch verstärkte Förderung und Öffentlichkeitsarbeit für Bereiche wie Design und Mode wird Wien international als Kreativ- und Innovationsstadt positioniert.
Gut, dass nirgends definiert wird, was diese „Creative Industries” sind und wie diese Fördermaßnahmen aussehen werden. Das macht die Umsetzung und Kontrolle viel einfacher.

 

Verstärkte Nachwuchsförderung im Bereich der Biotechnologie, Quantenphysik und der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit besonderem Augenmerk auf Forschungsstipendien für junge WissenschafterInnen.
Fördern muss man IT/IKT ja nicht mehr, dem Bereich gehts eh schon so gut (sehe oben).

 

Sicheres Wien
Wir wollen den Menschen umfassende Sicherheit in allen Lebenslagen geben.
Themen wie Datenschutz, Videoüberwachung, etc. wurden in diesem Kapitel praktischerweise nicht angesprochen. Videoüberwachung der Mistkübel, die Erlaubnis für die Videoüberwachung in den Gefährte der Wiener Linien, die 2011 abläuft, etc. wären alles interessante Themen gewesen. Dafür wurde definiert, dass wir Blockwarte „mit möglichst einheitlicher Kennzeichnung” bekommen. Ist ja auch viel wichtiger.

 

Eine laufende Qualitätssicherung der Stadtplanungsinstrumente und des Prozessmanagements bei Planungs- und Bauvorhaben wird durch regelmäßige Evaluierungs- und Reformschritte gewährleistet …
Aber nicht, dass da jetzt wer auf die Idee kommt, die Bürgerinnen und Bürger könnten sich dank Open Data die Daten, … runterladen und selbst ein Bild machen. Nene. Da gibts Arbeits- und ExpertInnengruppen, Leitsätze und ExpertInnenpools, aber keine Rohdaten!

 

Moderne Technologien wie e-mobility, ITS Vienna Region (AnachB.at) usw. sind im Sinne von Verkehrsvermeidung, Verkehrsverlagerung und Verkehrsverbesserung einzusetzen.
Web 2.0, Mobile Web, Open Data, etc. sind wohl entweder noch nicht oder nicht mehr „moderne Technologien”. Sehr episch, dieser Fail.

 

Zur Schaffung einer lebendigen Fahrradkultur in Wien sollen die Wiener RadlerInnen (auch mittels „neuer Medien”) in die Radpolitik einbezogen werden.
Na ich bin schon gespannt, wer und was diese „neuen Medien” sein werden? Ob dort den RadfahrerInnen auch beigebracht werden, dass sie nicht auf dem Gehsteig fahren dürfen/sollten …

 

„Open Data”, „Open Government”
Nach internationalen Vorbildern zur Modernisierung der Stadtverwaltung, wird ein Symposium veranstaltet und in weiterer Folge von einer ExpertInnen-Gruppe ein Konzept erstellt, das die Möglichkeiten und etwaige Risiken von „Open Data” und „Open Government” – also der freie Zugang zu bestimmten öffentlichen (nicht personenbezogenen) Daten in für Menschen und Maschinen lesbarer Form - für Wien erörtert.
„Und wenn ich nicht mehr weiter weiss, dann bild’ ich einen Arbeitskreis.”. Damit hat sich beide Parteien elegant aus der Affäre gezogen, nachdem die SPÖ den Grüninnen ja bereits vor den Wahlen das Thema OpenData/Wiener Linien abgeräumt haben. Es wird damit irgendwann ein „Symposium” geben, da wird es dann noch später einen Bereicht dazu geben und noch später wird man dann sagen, dass das alles sehr kompliziert ist und man sich das noch genauer ansehen muss. Damit kann die SPÖ das Thema elegant abschmettern, während die Grüninnen ihr Gesicht nicht verlieren, „weil ja es was weitergeht, wenn auch langsam”.

 

Basierend auf der bisherigen Strategie zur Minimierung der Abhängigkeiten von einzelnen Software-Produzenten wird eine Weiterführung der Nutzung von Open Source Software in allen Bereichen der Stadt Wien, ein verstärkter Fokus auf die internen Beschaffungsrichtlinien im Hinblick auf Open Source sowie auf eine aktive und innovationsfördernde Beschaffung gelegt.
Blah. Nachdem nicht mal die Grüninnen selbst konsequent FOSS einsetzen (das PDF aus dem ich zitieren, wurde von den Grüninnen auf Mac OS X mit Microsoft Word erstellt) …

 

Das Informations- und Steuerungsinstrument für die Verkehrslage in Wien wird weiterentwickelt und das Modul „AnachB.at” verstärkt in Richtung plattformunabhängige Applikationen forciert.
WTF?

 

Die Monitoring-Berichte des Abfallwirtschaftskonzepts werden - wie im SUP-Prozess vorgesehen - im Internet veröffentlicht.
Warscheinlich auch wieder hübsch als PDF oder Word und nicht maschinenlesbar als Open Data.

 

Wien wird sich für einen vollständigen Mobilfunk-Kataster im Rahmen des bereits bestehenden Katasters der Telekommunikationsbehörde einsetzen.
Zugriff auf die Daten, damit man sie selber auswerten, auf eine Karte mappen, … kann gibt es bei http://www.senderkataster.at/ natürlich auch nicht. Open Data fail.

 

Erstellung eines Sanierungskatasters für Gemeindebauten samt Prioritätenliste
Offline, in Papierform. Damit er nicht kontrollierbar, korrigierbar oder einsehbar ist.

 

Naja. Politisch halt. Alles so formuliert, dass man in X Jahren einen „Erfolg” draus machen kann.

Ich würde mich aber sehr freuen, wenn ich in einem Jahr wieder einen Eintrag im Pamphlet erstellen kann, in dem ich ausführen muss, wie sehr ich mich getäuscht habe. Ich glaub aber nicht daran.

 

Nachtrag:

im schulkapitel des #rotgruen regierungsübereinkommens findet sich nichts zum thema internet-kompetenz bzw. media-literacy.
via Werner Reiter auf Twitter.

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[Sonntag, 20101114, 20:31 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Freie Software und die Grüninnen

Die Wiener Grünen in Ihrer Antwort auf die Fragen der FSFE:

Im Rathausklub wird flächendeckend OpenOffice verwendet, im Landesbüro ist es auf den meisten PC’s installiert.

Die Grünen Wien werden sich weiter dafür einsetzen, dass Open Office und Linux auf den Arbeitsplätzen des Magistrats eingesetzt werden.

Dazu der Screenshot der PDF-Eigenschaften des Dokuments „Das rot-grüne Regierungsübereikommen” vom November 2010:

PDF-Eigenschaften des Dokuments 'Das rot-grüne Regierungsübereikommen'

Da steht:
Producer: Mac OS X 10.6.5 Quartz PDFContext
Creator: Microsoft Word

Wasser predigen und Wein trinken ...

Aber es gibt sicher wieder irgendeinen "guten" Grund, warum sie keine FOSS eingesetzt haben ...

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[Sonntag, 20101114, 19:37 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Die österreichische Bloggerliste

Gerade noch beherrschen konnte ich mich heute früh, als ich die Tweets zum Thema „Österreichs Blogs” las, sonst hätte ich vor lauter lachen den Kaffee quer über mein Thinkpad verteilt.
Da ruft doch tatsächlich im (fast) 2ten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends, 20 Jahre nachdem Tim Perners-Lee sein „WorldWideWeb: Proposal for a HyperText Project” veröffentlichte, jemand dazu auf, „österreichische Blogs” in ein Google Docs Dokument einzutragen.

Nachdem ich ein alter Sack bin, hat mich das an die goldenen Zeiten von Yahoo und des open directory project erinnert, die alle in den 90ern des letzten Jahrtausends ihre Hochblüte hatten. Und natürlich an die Webringe, die ja vor allem auf Geocities Seiten sehr beliebt waren.

Aber lästern ist ja immer leichter als selber tun. Wie könnte man also – wobei wir die „warum überhaupt” Diskussion außen vor lassen – so eine Liste zeitgemäßer erstellen? Dazu sind mir mehrere Ansatzpunkte eingefallen, als ich las, dass der Initiator des Google Docs (noch) bei der Semantic Web Company angestellt ist.

 

Erster Ansatzpunkt: Die Open Graph Spezifikation von Facebook

Hier ist es recht einfach die Lokation eines Blogs zu definieren:
<html xmlns:og="http://ogp.me/ns#">
<head>
...
<meta property="og:street-address" content="Rathausstraße 6" />
<meta property="og:locality" content="Wien" />
<meta property="og:postal-code" content="1010" />
<meta property="og:country-name" content="Austria" />
...
</head>

 

Zweiter Ansatzpunkt: Die Dublin Core Spezifikation

Bei Dublin Core würde sich das „Coverage” Element anbieten, um den Lokationsbezug des Blogs herzustellen:
<meta name="DC.Coverage" content="Vienna, Austria">

 

Dritter Ansatzpunkt: Internet Draft „Geographic registration of HTML documents”

Die ICBM address oder ungeekiger „GeoURL” genannte Methode bietet auch eine Option:
<meta name="geo.country" content="AT" />

 

Und dann?

Natürlich gibt es nocht weitere Ansätze wie RDF, FOAF, …, aber das würde jetzt doch zu weit führen.
Das zweite Problem ist nämlich die Zusammenführung der Daten, wenn jetzt alle „österreichischen Blogger” – a) wer auch immer das ist und b) müsste man das nicht Gendern? ;) – jetzt diese Daten in Ihren Blogs eintragen.
Bei Google, Bing und Co. habe ich nämlich noch keine Möglichkeit gefunden, diese Informationen auszuwerten. Und für die semantische Suchmaschine „Swoogle” bin ich offensichtlich zu dumm, um sie sinnvoll zu bedienen. Ev. geht in Zukunft was über die Facebook-Suche, nachdem diese ja Open Graph pushen.
Für sachdienliche Hinweise bezgl. Suchmaschinen, … welche diese Daten findbar machen, freue ich mich natürlich in den Kommentaren.

Ev. könnte man aber auch einen anderen Weg gehen – beispielsweise über die DSW-Liste Twitter Ranking von Digital Affairs. Da könnte man zumindest mal jene Blogger „erwischen”, die auch Microbloggen.

Hab ich was übersehen? Hat wer eine bessere Idee? Immer nur her damit!

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[Sonntag, 20101114, 17:38 | permanent link | 1 Kommentar(e)


Job interviews (in IT) are changing

I am looking to employ a full time #devops type based in London E14. Send github uname and blog urls to me.Tue Oct 26 13:00:48 via TwitBird

via Jan-Piet Mens.

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[Samstag, 20101113, 23:57 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Männer, Karenz, Gewalt

OTS-Aussendung des SPÖ Pressedienst: „Die SPÖ-Frauen setzen sich seit Jahren dafür ein, dass mehr Väter in Karenz gehen”, so Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz …

Die SPÖ-Männer gibt es offensichtlich entweder nicht, oder sie haben zu dieser Thematik nichts zu sagen.

 

Welt Online – Männer häufiger Opfer von Gewalt als Frauen:”
Der Studie zufolge sind Männer und Frauen nahezu gleich oft Täter: Etwa 30 Prozent der Frauen und 34 Prozent der Männer üben Gewalt aus. Männer werden häufiger Opfer von Gewalt. Laut Studie gaben 45 Prozent der befragten Männer an, Gewalt erlitten zu haben, im Vergleich zu 41 Prozent der Frauen. Am häufigsten findet Gewalt in der Familie statt.
 
Für die Untersuchung mit dem Titel „Männer - die ewigen Gewalttäter?” wurden 1470 Männer und 970 Frauen im Auftrag der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) befragt. Die Studie stützte sich dabei nicht nur auf den herkömmlichen Gewaltbegriff. Erfasst wurden neben heftiger physischer Gewalt (Tritte, Faustschläge, Bedrohung mit einer Waffe) auch subtilere Formen. So sollten die Befragten angeben, ob sie in den vergangenen zwölf Monaten schon einmal gestoßen, beworfen, beleidigt, bedrängt oder beschimpft oder angeschrien wurden. Dabei zeigte sich, dass Männer stärker zu sichtbarer physischer Gewalt tendieren. Frauen neigen hingegen stärker dazu, andere Menschen massiv zu kontrollieren oder verbale Gewalt auszuüben.

Während Gewalt gegen Frauen ein viel beachtetes Thema in der Öffentlichkeit ist, führen Männer, die zu Opfern werden, in der Regel ein Schattendasein. Im Jahr 2000 antwortete die damalige Bundesfamilienministerin Christine Bergmann (SPD) auf die Frage, ob sie ein Männerhaus plane: „Nein, ich denke, das ist nicht nötig. Wenn Männer keine Gewalt anwenden, brauchen sie auch keine Zufluchtsorte.”

Und einen noch: This bibliography examines 275 scholarly investigations: 214 empirical studies and 61 reviews and/or analyses, which demonstrate that women are as physically aggressive, or more aggressive, than men in their relationships with their spouses or male partners. The aggregate sample size in the reviewed studies exceeds 365,000.

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[Samstag, 20101113, 18:28 | permanent link | 0 Kommentar(e)


DevOps Meetup at Metalab - 23.11.2010

DevOps Bootstrap Meeting

Wann/Date: 2010-11-23 19:00:002010-11-13 23:59:00
Ort/Location: Metalab Bibliothek, Rathausstraße 6, 1010 Wien

Agenda

  • WTF devops? (lightning talk, japhy)
  • WTF this meetup? (discussion)
  • Achieving Fully Automated Provisioning (whitepaper review and discussion, japhy, sauce: http://blog.controltier.com/2009/04/new-whitepaper-achieving-fully.html and http://dev2ops.org/blog/2009/11/2/6-months-in-fully-automated-provisioning-revisited.html)


hcalendar logo This content includes Microformats hCalendar information.

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[Samstag, 20101113, 17:37 | permanent link | 0 Kommentar(e)


EU Ministerkomitee: Blogger = Journalist?

the term „journalist” means any natural or legal person who is regularly or professionally engaged in the collection and dissemination of information to the public via any means of mass communication
Source:Recommendation No. R (2000) 7 of the Committee of Ministers to member states on the right of journalists not to disclose their sources of information

Via e-comm: Soziale Wachhunde: Redaktionsgeheimnis für NGOs (und Blogger)?

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[Samstag, 20101113, 17:29 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Arge-Daten: „Intelligente” Stromzähler gefährden Privatsphäre und bedrohen sozial Schwache

Arge-Daten – Wirtschaftsministerium plant massive Grundrechtseingriffe:

Durch sogenannte „Intelligente Stromzähler” (Smart-Meter) können laufend die Stromverbrauchsdaten gemessen und übermittelt werden. Zusätzlich können diese Geräte auch von der Ferne gesteuert werden und den Strom eines Konsumenten abschalten oder auf eine bestimmte Leistung begrenzen. […]
 
Gar nicht „Smart” sind daher die Konsequenzen der neuen Stromzähler. Der Energieversorger kann leicht feststellen, ob jemand zu Hause ist oder nicht, ob ein Haushalt regelmäßig, nur während der Woche genutzt wird oder am Wochenende. […]
 
Wird in Zukunft bei Anzeigen wegen nächtlicher Ruhestörung die Polizei beim Energieversorger Stromverbrauchsprofile anfordern um zu erkennen, ob Lärmerreger, wie Waschmaschine, Fernsehgerät oder Stereoanlage eingeschalten waren? Was wie eine paranoide Utopie klingt wird durch Smart-Metering technisch möglich. Und wer behauptet zu einer bestimmten Zeit zu Hause gewesen zu sein, wird - um glaubhaft zu sein - wohl auch ein tageszeittypisches Stromverbrauchsprofil vorlegen müssen.

Mit den Möglichkeiten Strom von der Ferne abzuschalten, den Verbrauch zu beschränken oder die Preisgestaltung Tageszeitabhängig zu machen, stellen Smart-Meter besonders für sozial Schwache einen massiven Eingriff in ihre Lebensführung und Privatsphäre dar. So wäre es denkbar Arbeitslose oder Sozialhilfebezieher zu verpflichten, in „lastarmen” Zeiten zu kochen oder zu waschen, da sie als Arbeitslose ja sowieso mehr Zeit hätten und diese leichter einteilen könnten. Mit einer Priorisierung der Netze, hier die Gut-Zahler, denen Strom rund um die Uhr zur Verfügung steht, dort die Schlecht-Zahler, die Strom nur dann bekommen, wenn zuviel da ist, könnte die Zwei-Klassen-Gesellschaft verstärkt werden.

Bisher gibt es keine ausreichenden Belege, dass durch Smart-Metering tatsächlich nachhaltig Strom gespart werden könnte. […] Selbst bei den optimistischen Annahmen der Studie wäre bloß eine Einsparungsrendite von 10% zu erwarten.

Stellungnahme der ARGE DATEN zu Elektrizitätswirtschafts- und -organisationsgesetz 2010 (PDF)

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[Donnerstag, 20101111, 19:36 | permanent link | 0 Kommentar(e)


IE6 ist ein Bürobrowser

Philipp Naderer von orf.at hat im Rahmen seiner Präsentation „Mojo, Twitter und Konsorten” am A-Tag 2010 schön gezeigt, dass Microsofts IE6 eigentlich „nur mehr” ein Büro-Browser ist:

Infografik, dass Zugroffe über den IE6 nur zu klassischen Bürozeiten stattfinden

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[Sonntag, 20101107, 10:30 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Taco Bell Programming

Ted Dziuba defines „Taco Bell Programming”:

… functionality is an asset, but code is a liability. This is the opposite of a trend of nonsense called DevOps, where system administrators start writing unit tests and other things to help the developers warm up to them –
 
Taco Bell Programming is about developers knowing enough about Ops (and Unix in general) so that they don’t overthink things, and arrive at simple, scalable solutions.

Via Michael Baierl

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[Samstag, 20101106, 21:29 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Radio 2.0 oder „Eine Branche im Umbruch?”

Seit mehr als 10 Jahren gibt es in Österreich Privatradios. Lasst viele tausend Rosen blühen hies zu Beginn. Von dieser Medienromantik ist man heute weit entfernt.

Die Branche ist derzeit im Umbruch. Zum Einen werden wieder Radiolizenzen und deren Frequenzen in Wien ausgeschrieben. Zum Anderen „droht” die Digitalisierung, die eher ungeliebt ist, solange der wirtschaftliche Erfolg nicht sicher gestellt werden kann.

Dennoch ist alles offen. Handelt es sich bei den Ausschreibungen um die Radiofrequenzen doch um Neubewerbungen und nicht wie erwartet „nur” um Verlängerungen.

Michael Ogris, Leiter von der KommAustria ist Herr der Rundfunklizenzen und Entscheidungsträger der Ausschreibung hier in Wien. Thomas und Manfred haben uns mit Herrn Ogris getroffen und ihm schon mal brennende Fragen gestellt die niemand in der Radiobranche kalt lassen.

Ein Radiofeature von Thomas Fassler und Manfred Krejcik: Radio Netwatcher vom 20.9.2010 - Radiobranche 2.0, Freie Radios und mehr

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[Samstag, 20101106, 16:55 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Using mathematical models to deal with the complexity in IT

You’ve probably seen the anticomplexity patent we recently got for the Simple Iterative Partitions (SIP) methodology. […] Our methodology uses a mathematical approach to finding the best possible balance between […] making the system small and minimizing functionality related complexity and keeping the system large and minimizing dependency related complexity.

We are actually already using mathematical models without realizing it. For example, Service-Oriented Architectures (SOA) are mathematically described as partitions, which is part of set theory. But typically we build SOA without understanding how partitions behave mathematically. So we don’t use a mathematical approach to find the best possible partitions and then translate those partitions into SOAs. Instead we design our SOAs through decompositional design. Decompositional design is highly arbitrary. It is a process that is mathematically defined as irrational. There are literally trillions of ways of decomposing a problem and the vast majority of these are sub optimal. So many large SOAs end up in the failure bin.
 
This patent also uses partitioning to build an SOA, but not with highly arbitrary decompositional design. Instead we drive the partitioning with equivalence relations. Unlike decompositional design, with its effectively random results, equivalence relation analysis is a highly directed process. It leads you to one and only one solution. And we can show mathematically that this solution is the simplest possible solution. It will also be the cheapest solution and the solution that will most likely line up with the business needs

Roger Sessions, CTO of ObjectWatch and an expert in software architecture, in a NetworkWorld interview.

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[Samstag, 20101106, 15:19 | permanent link | 0 Kommentar(e)


The Cloud does not make things easier

Does the arrival of cloud computing help simplify the world or just add another layer of complexity?

In my opinion, it adds another layer of complexity. I like the idea of cloud architectures, not for everything, but for many things.
nbsp;
So what you want to do is break these systems up into smaller pieces. And then for each one of the pieces make the best possible implementation deployment decision, such as should we use service-oriented architectures to implement it? Should we use the cloud as the deployment platform? But you do that after you’ve removed as much of the complexity as you can by splitting up the project into smaller projects.

Roger Sessions, CTO of ObjectWatch and an expert in software architecture, in an interview with Networkworld.

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[Samstag, 20101106, 15:06 | permanent link | 0 Kommentar(e)


DevOps

From the article „What Is This Devops Thing, Anyway?” by Stephen Nelson-Smith on the blog „JEDI: Just Enough Developed Infrastructure”.

Let’s face it - where we are right now sucks. In the IT industry, or perhaps to be more specific, in the software industry, particularly in the web-enabled sphere, there’s a tacit assumption that projects will run late, and when they’re delivered (if they’re ever delivered), they will underperform, and not deliver well against investment. It’s a wonder any of us have a job at all!

The Devops movement is built around a group of people who believe that the application of a combination of appropriate technology and attitude can revolutionize the world of software development and delivery. … these people understand the key point - we’re all on the same side! All of us – developers, testers, managers, DBAs, network technicians, and sysadmins – are all trying to achieve the same thing: the delivery of great quality, reliable software that delivers business benefit to those who commissioned it.

Breaking this down a bit - one of the key statements there is „sysadmin coders”. […] When you build teams around people who can be developers, testers, and sysadmins, you build remarkable teams.

Beyond this multi-disciplinary approach, the Devops movement is attempting to encourage the development of communication skills, understanding of the domain in which the software is being written, and, crucially, a sensitivity and passion for the underlying business, and for ensuring it succeeds.

So, the Devops movement is characterized by people with a multidisciplinary skill set – people who are comfortable with infrastructure and configuration, but also happy to roll up their sleeves, write tests, debug, and ship features. These are people who making connections, because they can – because they have feet in multiple camps, they can be ambassadors, peace makers, facilitators and communicators. And the point of the movement is to identify these, currently rare, people and encourage them, compare ideas, and start to identify, train, recruit and popularize this way of doing IT.

Thanks to citizen428 for bringing this to my attention.

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[Samstag, 20101106, 14:54 | permanent link | 0 Kommentar(e)


Adenauer, Jobs, Bejerot, Pritlove

Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.
– Konrad Adenauer


Youtube: iPad Launch - Steve Jobs disses the Netbook

Netbooks aren’t better then anything [laptops, phones]. They are slow, have low quality displays and hey run clunky old PC software. They are just cheap laptops.
– Steve Jobs during the Ipad launch in April of 2010.

 

October 2010, Steve Jobs presented the MacBookAir3,1: 11.6” display, 1.4 GHz (SU9400) Intel Core 2 Duo, Mac OS X um EUR 999,– aufwärts.

Jobs, Gates, Netbook

Apple-Fanboys leiden nicht unter dem Stockholm-Syndrom. Sie geniessen es!Sat Oct 23 22:29:15 via Twitter for iPhone

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[Montag, 20101101, 21:43 | permanent link | 1 Kommentar(e)


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„Leyrers Online Pamphlet“ ist die persönliche Website von mir, Martin Leyrer. Die hier veröffentlichten Beiträge spiegeln meine Ideen, Interessen, meinen Humor und fallweise auch mein Leben wider.
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